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Das läuft dieses Jahr bei Listen To Berlin: Youth

Die Berlin Music Commission richtet am 4. November zum dritten Mal das Nachwuchsformat Listen To Berlin: Youth aus. Die eintägige Veranstaltung verbindet einen Summit mit Workshops und Panels für 14- bis 25-Jährige mit einem abendlichen Showcase junger Live-Acts.

Das Programm steht laut den Veranstalter:innen der Berlin Music Commission rund um Geschäftsführer Olaf „Gemse“ Kretschmar größtenteils, auch die ersten Namen des Showcases sind bestätigt.

Der Summit von Listen To Berlin: Youth findet am 4. November 2026 erstmals im nhow Hotel Berlin statt und läuft von 10.00 bis 16.30 Uhr. Zu den angekündigten Sessions zählen unter anderem ein Panel zu Artist Development mit Laura Minutolo, Susanne Stein und Josepha Groesgen von Universal Music sowie ein Beitrag von Leona Walter, Senior A&R beim Sony-Music-Label Epic Records.

Henrietta Bauer von Bretford spricht über den Aufbau einer Karriere abseits klassischer Labelstrukturen, Selina Paetz und Peer Steinwald von Budde Music vermitteln Grundlagen zu Musikverlag und Rechten. AEG gibt mit einer Session zum Ökosystem im Live-Entertainment Einblicke in die Strukturen hinter großen Konzerten, unter anderem am Beispiel der Uber Eats Music Hall.

Weitere Themen sind Eventmanagement, Radio, KSK, Selbstständigkeit sowie Sound Design und Game Audio. Ergänzt wird das Programm durch einen Networking- und Partnerbereich sowie eine Demo-Station der BIMM University in Berlin.

Ab 17.00 Uhr zieht die Veranstaltung ins House Of Music auf dem RAW-Gelände weiter, wo beim Showcase-Part insgesamt 13 Nachwuchsacts auf zwei Bühnen auftreten. Bestätigt sind bislang Greif, Lina Marie und Paoline Magnus, allesamt Teil der aktuellen Listen To Berlin: Compilation 2026/27. Der Showcase findet parallel zum Most Wanted: Music Club Festival statt, wodurch die jungen Artists laut der Organisator:innen direkt mit Publikum, Professionals und internationalem Fachpublikum in Kontakt kommen.

Kretschmar bezeichnet die Nachwuchsförderung als Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission als zentrale Zukunftsarbeit für ein starkes Musikökosystem. Mit dem Format schaffe man „Zugänge zu Wissen, Netzwerken und Profis“ und gebe „jungen Menschen Raum, Dinge selbst auszuprobieren“.

„Wir haben das Programm bewusst so aufgebaut, dass Nähe entsteht“, ergänzt Projektleiterin und Kuratorin Nadine Müller. Die neue Location im nhow bietet mehr Raum für Workshops, parallele Sessions und persönliche Gespräche. Den Teilnehmenden gehe es nicht nur darum, zuzuhören, sondern Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen und selbst herauszufinden, was zu ihnen passt, so Müller.

Listen To Berlin: Youth ist seit 2024 in das Gesamtprojekt Listen To Berlin eingebunden und eng mit Most Wanted: Music verzahnt. Im Jahr 2025 gingen den Angaben zufolge mehr als 800 Anmeldungen ein. Das Format wurde zudem mit dem Hype&Friends – Young Professional Support Award 2026 ausgezeichnet. Die Teilnahme ist dank Förderern, Sponsoren und Partnern kostenfrei, Tickets werden nach dem Prinzip „First come, first served“ vergeben.

Bis dahin steht bei der Berlin Music Commission noch einiges an: Vom 1. bis 9. September lädt sie im Rahmen von High Noon 2026 zu vier Gesprächen mit Berliner Spitzenpolitiker:innen, darunter Werner Graf, Tobias Schulze, Steffen Krach und Stefan Evers, über die Zukunft der Kreativ-, Musik- und Digitalwirtschaft ein.

Am 7. September folgt im FluxBau das BMC & Friends Hoffest samt Record Release der neuen Listen To Berlin: Compilation 2026/27 mit Live-Acts wie Piya, Marla Moya und DammyDaas. Aus 361 Einreichungen wählte eine Fachjury 23 Artists für die 19. Ausgabe der Reihe aus.

Eine Woche später, am 17. September, laden die Berlin Music Commission, das Musicboard Berlin, !K7 Music, FluxFM und Berlin Partner zur Berlin Reception & Showcase auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg, mit Martyna Basta, Floss und Headjet im Live-Showcase. Zudem kündigt die Commission an, in Kürze das Line-up des MW:M Club Festivals sowie Nominierungen und Jury der Listen To Berlin Awards 2026 zu veröffentlichen.