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Listen To Berlin: Youth zieht mit Most Wanted: Music ins nhow Hotel Berlin

Nachdem die Nachwuchskonferenz Listen To Berlin: Youth in den beiden vergangenen Jahren im Frannz Club stattfand, zieht das Event der Berlin Music Commission am 4. November 2026 an einen neuen Standort. Die Verantwortlichen setzen weiterhin auf die Nähe zum Branchentreff Most Wanted: Music und lassen beide Konferenzen parallel im nhow Hotel Berlin stattfinden.

Mit Listen To Berlin: Youth will die Berlin Music Commission dem ambitionierten Nachwuchs einen Weg in die Musikbranche zeigen. Der Weg dorthin verlaufe „selten geradlinig und oft auch nicht über die klassischen Stationen Ausbildung oder Studium“, sagt Nadine Müller, Projektleiterin von Listen To Berlin.

„Mit Listen To Berlin: Youth wollen wir jungen Menschen Orientierung geben und zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, in diesem Feld einen eigenen Platz zu finden“, so Müller weiter. „Dazu gehört auch, hinter die Kulissen zu schauen, Fragen stellen zu können und Menschen zu begegnen, die aus der Praxis erzählen – ehrlich, ermutigend und mit einem realistischen Blick auf die Branche.“

Teil des Programms werden auch in diesem Jahr wieder konkrete Einblicke in die berufliche Praxis der Musikbranche sein. Mit Panels, Workshops und Gesprächsformaten will man „junge Teilnehmende mit Speaker*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Musik- und Kreativwirtschaft“ zusammenbringen.

Parallel zieht der angeschlossene Showcase nach dem Konferenzprogramm am 4. November 2026 in das House of Music. Hier treten 13 Acts auf, die Teil des Youth-Förderprogramms der Berlin Music Commission sind.

Für das Projekt wurden Nadine Müller und die Berlin Music Commission jüngst mit dem Hype&Friends Young Professionals Support Award ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Zum Projekt meint Olaf „Gemse“ Kretschmar, Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission: „Die Musikbranche hat eine enorme Anziehungskraft. Gleichzeitig sind die Wege hinein oft steinig und viele Zugänge versperrt.“ Viele junge Menschen würden „nicht an Talent oder Leidenschaft“ scheitern, sondern „an fehlenden Kontakten und Ressourcen oder daran, dass ihnen niemand off the record erklärt, wie diese Branche tatsächlich funktioniert“, meint der BMC-Vorstandschef. 

„Wir zeigen, wie die Branche hinter dem Glamour funktioniert“, so Kretschmar weiter, „harte hochprofessionelle Arbeit, ein unfassbar breites Spektrum an künstlerischen, kaufmännischen und organisatorischen Berufsbildern, aber auch ein großes Feld für inspirierende, kreative Arbeit, die neue musikalische Erfahrungswelten schafft.“