Aufgrund des dichten Festivalprogramms wurde die Versammlung des Interessenverbands Musikmanager:innen & Consultants (IMUC) in kompakter Form durchgeführt und auf einen thematischen Schwerpunkt konzentriert: einen Impulsvortrag mit anschließender Diskussion zum Thema KI in der Musik.
Im Zuge der Vorstandswahl wurde das bestehende Team größtenteils wiedergewählt: Patrick Oginski, Kleo Tümmler, Tina Krug, Tessy Schulz, Timo Holstein und Malte Lackmann bleiben dem Vorstand erhalten. Ulf Wenderlich schied dagegen auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus, nachdem der Verband ihm für seine bisherige Arbeit ausdrücklich gedankt hatte. Seine bisherigen Aufgaben verteilen sich künftig auf die übrigen, wiedergewählten Vorstandsmitglieder.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte der Vorstand die Mitglieder und stellte die ordnungsgemäße Einladung fest. Anschließend wurden die Neumitglieder des Jahres 2026 vorgestellt, bevor der Vorstand einen kurzen Lagebericht gab. Der Verband verzeichnet demnach eine kontinuierliche und gesunde Entwicklung, da regelmäßig neue, ausgewählte Mitglieder hinzukommen.
Als Erfolg werte der IMUC seinen erstmaligen Auftritt auf der c/o Pop in Köln, wo der Verband gemeinsam mit dem BDKV und Hamburg Music ein Panel sowie eine Reception ausrichtete. Dieses Format solle ausgebaut werden, sodass der IMUC künftig neben dem Reeperbahn Festival eine zweite feste Außenpräsenz im Jahr unterhält.
International bleibt der Verband über die European Music Managers Alliance (EMMA) vernetzt. Verantwortlich dafür zeichnet weiterhin Tessy Schulz, die in diesem Jahr zusätzlich den Vorsitz von EMMA übernommen hat. Aktuelle Anliegen der Mitglieder rundeten diesen Teil der Versammlung ab.

Im zweiten Teil öffnete sich die Versammlung auch für Fördermitglieder. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema KI in der Musik. IMUC-Mitglied, Artist Manager und Rechtsanwalt Oliver Heinz gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung, ordnete die rechtliche Lage ein und lieferte Denkanstöße für den Umgang mit KI in der Branche. Im Anschluss tauschten sich ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder gemeinsam aus und diskutierten ihre Erfahrungen, bevor die Versammlung in die gemeinsame Reception mit MusikWoche überging.

Der Vorstandsvorsitzende Oginski zeigte sich mit der Entwicklung des Verbands zufrieden. Man sei „auf einem guten Weg“, erneuere und entwickle sich „in gutem Tempo, was sich nicht zuletzt in Anzahl und Qualität der Neumitglieder widerspiegelt, die zunehmend auch jünger und weiblich sind“. Mit Hinblick auf die gemeinsame Reception mit MusikWoche bilanziert er: „Besonders freue ich mich auch über den großen Zuspruch, den unsere Reception zusammen mit MusikWoche auf dem Feuerschiff auch in diesem Jahr fand. Es war wie immer ein wunderbarer Start in das Reeperbahn Festival.“






