Neue Analystenmeinungen zur Geschäftsentwicklung bei der Warner Music Group haben den Aktien der viertgrößten Musikfirma an der New Yorker Börse wieder einen leichten Dämpfer verpasst. Bis auf die Bank of America sind die führenden Investmenthäuser eher skeptisch in Bezug auf die Zukunft der WMG.
Michael Savner, Experte bei Banc of America Securities, setzte das Zwölfmonats-Kursziel für die Warner-Aktien nun auf 20 Dollar und empfiehlt zum Kauf des Papiers, das am 11. Mai mit 17 Dollar Ausgabekurs an den Markt ging. Seither dümpelte die WMG-Aktie meist deutlich unter diesem Wert und verlor am 20. Juni aufgrund der Einschätzungen anderer Banken 2,5 Prozent und schloss mit 16,40 Dollar.
Goldman Sachs bewertet die WMG mit in-line/neutral, Morgan Stanley weist ein ähnliches Rating aus und Merill Lynch rät Investoren sogar zum Verkauf. Nach wie vor gelten die Bedenken, ob die Musikindustrie mit dem Aufschwung im Digitalgeschäft die Verluste im physischen Bereich ausgleichen kann, als größte Hemmschuhe für einen positiven Ausblick der Börsianer.



