Bei ersten Gesprächen zwischen dem Viva-Betriebsrat und MTV-Chefin Catherine Mühlemann kam es zu keiner Annäherung über die Zahl der weiterbeschäftigten Viva-Mitarbeiter. „Es war ein Kennenlerntermin“, sagte Viva-Betriebsrat Thomas Diekmann gegenüber der Agentur dpa. Erst in der kommenden Woche sollen laut Diekmann konkrete Umstrukturierungspläne vorgelegt werden. Wie viele der knapp 300 Beschäftigten bei dem Kölner Musikkanal von möglichen Umstrukturierungen betroffen sein könnten, ist nach wie vor offen. „Es können 30, 40 oder 50 sein“, spekuliert Diekmann. Auch ob die 45 neuen Berliner Arbeitsplätze mit Kölnern besetzt werden, wisse er nicht.
Ebenfalls nicht informiert sei der Beitriebsrat über die zentrale Frage, ob es zu Entlassungen kommt: „Es wird gravierende Änderungen geben. In welcher Weise, ist unklar.“ Daher wolle der Betriebsrat nun überlegen, ob weitere juristische Schritte vor dem Arbeitsgericht in Köln angestrengt werden, damit der Betriebsrat in die Entscheidungen einbezogen wird. „Die Frage ist: Was bringt es uns noch, juristisch dagegen vorzugehen, dass man uns die ganze Zeit nicht eingebunden hat?“, resümierte Diekmann.






