Recorded & Publishing

US-Markt nach drei Monaten im Plus

Der Tonträgermarkt in den USA legte nach Zahlen der Charts-Ermittler von SoundScan im ersten Quartal 2004 um 9,1 Prozent zu. Die Verkäufe von CD-Alben zogen gar im zweistelligen Prozentbereich an.

Der Tonträgermarkt in den USA legte nach Zahlen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan im ersten Quartal 2004 um 9,1 Prozent zu. Die Verkäufe von CD-Alben zogen gar um 10,6 Prozent an. Zudem gelang es Künstlern wie Norah Jones und Usher zum ersten Mal seit dem Jahr 2000, binnen der VÖ-Woche mehr ale eine Mio. CDs zu verkaufen. RIAA-President Cary Sherman bezeichnete die Quartalsbilanz als „gute Nachricht“, betonte aber zugleich, dass die aktuellen Zuwächse vor dem Hintergrund der vorherigen Einbrüche im Musikgeschäft gesehen werden müssten. Vor dem Hintergrund der schwachen Vorjahreszahlen schnitt der US-Markt bis dato nur in zwei Verkaufswochen schlechter ab als in der jeweiligen Vergleichswoche des Vorjahrs. Auch der US-Handel profitiert derzeit von den anziehenden Verkäufen: So legten die großen Entertainmentketten um rund sieben Prozent zu, der unabhängige Fachhandel um drei Prozent. Die größten Zugewinne im Musikgeschäft entfielen allerdings auf die großen SB-Ketten wie Wal-Mart, Target oder Kmart, deren Verkäufe zusammen um rund 13 Prozent zulegen konnten. Im Online-Geschäft lag die Zahl der verkauften Tracks in den ersten drei Monaten bei mehr als 25 Mio. Stück.