Der US-amerikanische Musikmanager Az Cohen gründet zusammen mit Believe sein eigenes Musiklabel Aztec in New York City. Seine Artist-First-Strategie bringe er damit laut dem französischen Unternehmen zusammen mit der globalen Infrastruktur und dem Netzwerk von Believe.
Az Cohen arbeitete mehr als zehn Jahre bei 300 Entertainment, zuletzt als Vice President of A&R and Research. 2021 übernahm die Warner Music Group das Label für eine kolportierte Summe von rund 400 Millionen Dollar. 300 Entertainment feierte seit 2014 Erfolge mit Künstler:innen wie Fetty Wap, Young Thug, Megan Thee Stallion oder Mary J. Blige. Zu Beginn seiner Karriere machte sich Cohen auch als Manager von Post Malone einen Namen. Bei 300 Entertainment zeichnete er zudem für den Aufbau des Vertriebsarms Sparta Distribution verantwortlich, der über acht Milliarden Streams für den betreuten Katalog generierte.
Welche Künstler:innen das neu geschaffene Label unter Vertrag nehmen wird, ist noch nicht bekannt. Believe verweist dazu auf die „kommenden Monate“.
„Bei Aztec geht es um Geduld, Engagement und die Gestaltung von Karrieren, die den Test der Zeit bestehen. Der Erfolg von Künstler:innen beginnt heute oft mit hyperlokalen Geschichten, und es ist unsere Aufgabe, diese weltweit zu fördern“, so Cohen zu seiner neuen Unternehmung. Die Position von Believe als globales Unternehmen mit „umfassender lokaler Expertise vor Ort“ gebe den bald kommenden Aztec-Künstler:innen „die Gewissheit, dass ihre Geschichten mit neuen Fans geteilt werden, ganz gleich, wo diese Fans leben“, so Cohen weiter.
Romain Vivien, Global Head of Music bei Believe, ergänzt, das Joint Venture spiegle das „anhaltende Engagement“ des Unternehmens wider, „Partnerschaften zu knüpfen, bei denen die Künstler:innen im Mittelpunkt stehen, und Unternehmer:innen zu unterstützen, die die kreative und kulturelle Landschaft genau kennen“. Cohen verfüge seinerseits über die „außergewöhnliche Fähigkeit, Talente zu entdecken und nachhaltige Karrieren aufzubauen“. Zusammen schaffe man ein Ökosystem, „das auf die nächste Generation von Künstler:innen zugeschnitten ist“.






