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US-Charts: Prince findet zu alter Stärke zurück

Der Verkaufserfolg von „3121“ stellt selbst für einen Routinier wie Prince ein Novum dar: Noch nie zuvor stieg er mit einem Album auf Platz eins der US-Charts ein. Auch andere Künstler verzeichnen Karriererekorde.

Der Verkaufserfolg von „3121“ stellt selbst für einen Routinier wie Prince ein Novum dar: Noch nie zuvor stieg er mit einem Album auf Platz eins der US-Charts ein. 183.000 Exemplare machen Prince zum Absatzkönig der Woche und bescheren ihm die vierte Topplatzierung in den USA nach „Purple Rain“, (1984), „Around The World In A Day“ (1985) und dem Soundtrack zu „Batman“ (1989). Dahinter muss sich das „High School Musical“ von Disney trotz der bisher besten Verkaufswoche mit 152.000 Kopien und Rang zwei zufrieden geben. Dritter ist James Blunt, dessen „Back To Bedlam“ 111.000 Einheiten absetzte.

Ein Auftritt beim Quotenprimus „American Idol“ beflügelte indes Barry Manilow. Seine „Greatest Songs of the Fifties“ legten an den Kassen um 140 Prozent zu, verkauften 78.000 CDs und ließen den alterslosen Sunnyboy um 20 Plätze auf Position vier klettern. 6000 Verkäufe weniger qualifizieren Ne-Yo mit „In My Own Words“ für die fünfte Stelle. Platz sechs geht an B.G. mit „The Heart of tha Streetz, Vol. 2: I Am What I Am“. Von der CD wurden in der ersten Woche 62.000 Exemplare verkauft – mehr als der Rapper in den letzten sechs Jahren absetzen konnte.

Zum ersten Mal unter die ersten zehn schafft es Ben Harper mit seinem Doppelalbum „Both Sides of the Gun“, das sich nach 59.000 Verkäufen auf Position sieben einreiht. 3000 CDs dahinter platziert Teddy Geiger sein „Underage Thinking“ auf Rang acht und bleibt damit nur hauchdünn vor Country-Altstar Alan Jackson, der von seinen „Precious Memories“ fast genauso viel verkaufte. Position zehn geht an „The Legend of Johnny Cash“ nach weiteren 53.000 verkauften Einheiten.

Insgesamt setzte die US-Branche bis zum 26. März 10,6 Mio. Alben ab – zwei Prozent mehr als in der Vorwoche, aber 13 Prozent weniger als in der Vergleichswoche 2005. Damit wurden in den Vereinigten Staaten seit Jahresbeginn knapp 130 Mio. Alben gekauft, was einem Marktrückgang von derzeit vier Prozent entspricht.