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Universal Music heimst zwölf Mal den Opus Klassik ein

Bei der Verleihung des Opus Klassik am 11. Oktober 2026 holten die Deutsche Grammophon, Decca Classics und deren Partnerlabels CAvi-music, ECM und Myrios zwölf Auszeichnungen. Livebeiträge aus dem Hause Universal Music kamen bei der Gala unter anderem von Alice Sara Ott, Andrè Schuen und Katharina Konradi.

Durch den Abend führte die Moderatorin Désirée Nosbusch, begleitet vom Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Anna Rakitina. Alice Sara Ott spielte eine Nocturne aus ihrer DG-Einspielung „John Field · Complete Nocturnes“, Andrè Schuen sang „Non più andrai“ aus Mozarts „Le nozze di Figaro“. Sarah Willis präsentierte mit ihrer Band The Sarahbanda eine Bearbeitung von Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ mit Gesang sowie eine „Horn Extravaganza“. Katharina Konradi und Jonas Kaufmann traten im Duett mit „Tanzen möcht ich“ aus Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“ auf.

In den Gesangskategorien wurden Anna Lucia Richter als Sängerin des Jahres („Mahler – Songs of Fate“) und André Schuen als Sänger des Jahres („Mozart“) ausgezeichnet. Katharina Konradi erhielt gemeinsam mit Daniel Heide für „Franz Liszt: Un Cycle Imaginaire“ den Preis für die „Solistische Einspielung Gesang des Jahres“.

Als „Instrumentalist:innen des Jahres“ wurden Sarah Willis („Cuban Christmas“) und Yunchan Lim geehrt, Letzterer für Bachs Goldberg-Variationen in einer Liveaufnahme aus der Carnegie Hall. Andris Nelsons gewann als Dirigent des Jahres mit „Mendelssohn: Symphonies & Oratorios“ und dem Gewandhausorchester Leipzig. Mirga Gražinytė-Tyla erhielt den Preis für die Sinfonische Einspielung des Jahres für das Familienprojekt „Bacfk to Nature: Čiurlionis & Gražinis“. In der Kategorie Neue Klassik/Neoklassik setzte sich Ott mit „Jóhann Jóhannsson – Piano Works“ durch.

Präsentieren stolz ihre Awards (von links): Sarah Willis, Andrè Schuen und Alice Sara Ott. Foto: Stefan Hoederath/Deutsche Grammophon

Produzent Rainer Maillard wurde für Mikhail Pletnevs „Chopin & Scriabin: Préludes“ mit dem Preis für das „Innovative Hörerlebnis des Jahres“ bedacht. Laut dem Label handelt es sich um die erste rein analoge DG-Neuproduktion seit den Achtzigerjahren. Die Kammermusikeinspielung des Jahres ist „Pur ti miro“ von Wu Wei, Martin Stegner und Janne Saksala. Lang Lang erhielt den „Bestseller des Jahres“ für „Piano Book 2“, das Stücke von Bach, Chopin und Liszt sowie Film-, Anime- und Gaming-Musik enthält.

Den Preis für das Lebenswerk bekam Martha Argerich, die seit knapp sechs Jahrzehnten bei der Deutschen Grammophon aufnimmt. Die 85-Jährige tritt weiterhin international auf und engagiert sich in der Nachwuchsförderung.

„Unsere Talente stehen für eine Vielfalt, die mich begeistert: unterschiedliche Generationen, Kulturen und musikalische Handschriften“, erklärt Kleopatra Sofroniou, General Manager Classics Deutsche Grammophon. Von großen klassischen Werken über kubanische Rhythmen bis zu Anime- und Gaming-Musik eröffnen sie neue Perspektiven und Zugänge. Diese Diversität macht die Klassik lebendig – und wir sind stolz, diese Künstler:innen zu begleiten.“

Frank Briegmann, Chairman & CEO Universal Music Europe, Australia, New Zealand, Canada & Deutsche Grammophon, ergänzt: „Zwölf Auszeichnungen beim Opus Klassik sind eine großartige Anerkennung für unsere Künstlerinnen und Künstler und zugleich ein starkes Zeichen für die kreative Kraft klassischer Musik. Martha Argerich inspiriert seit Jahrzehnten Generationen, während andere Künstlerinnen und Künstler heute neue Perspektiven auf große Werke eröffnen. Genau darin liegt die besondere Kraft der Klassik: in höchster künstlerischer Qualität, in Neugier und in dem Mut, Vertrautes immer wieder neu zu entdecken. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich. Mein Dank gilt auch dem ZDF als Medienpartner des Opus Klassik, das diesen außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern und ihrer Musik eine große Bühne gibt.“