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Tresor wehrt sich gegen Vorwürfe der Polizei

Der legendäre Berliner Techno-Club Tresor kämpft mit Existenzproblemen.

Der legendäre Berliner Techno-Club Tresor kämpft mit Existenzproblemen. Zwar konnte der von Dimitri Hegemann geführte Club in der Leipziger Straße nach einer Razzia und der danach erfolgten Schließung am 1. September nach nur drei Tagen wieder öffnen, sieht sein Überleben jedoch gefährdet. So kamen in der restlichen Woche einschließlich des Samstags 45 Prozent weniger Gäste als sonst üblich. „Setzt sich dieser Trend fort, entstehen uns empfindliche wirtschaftliche Einbußen“, teilt Hegemann mit. Darüber hinaus legen die Betreiber wert auf die Klarstellung, dass weder die Einschätzung des Tresors seitens der Berliner Polizei als „gefährlicher Ort“ noch die Bezichtigung des Landeskriminalamts, der Club pflege Kontakte zum organisierten Verbrechen mit Drogen- und Mädchenhandel, aufrecht erhalten werden konnten. Mit Appellen an die Öffentlichkeit und Medienpartner wollen die Betreiber gegen diesen „Rufmord“ vorgehen. Die Polizei hatte am 30. August nach der Überprüfung von knapp 400 Personen 16 Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes gestellt und eine Person festgenommen.

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