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Spotify-Aktie nach Jahresbilanz im Aufwind

Unterm Strich standen zwar rote Zahlen, doch mit der Entwicklung und den Aussichten in Hinblick auf Abonnent:innen und Umsätze scheint die jüngst von Spotify-CEO Daniel Ek vorgelegte Bilanz bei den Börsianern den richtigen Nerv getroffen zu haben: Der Kurs der Spotify-Aktien legte prozentual teils zweistellig zu.

Unterm Strich standen zwar rote Zahlen, doch mit der Entwicklung und den Aussichten in Hinblick auf Abonnent:innen und Umsätze scheint die am 31. Januar 2023 von Spotify-CEO Daniel Ek vorgelegte Bilanz fürs vierte Quartal und das Gesamtjahr 2022 bei den Börsianern den richtigen Nerv getroffen zu haben: Der Kurs der Spotify-Aktien legte prozentual teils zweistellig zu.

Pendelten die an der Nasdaq in New York notierten Papiere zuvor noch um die Marke von 100 Dollar, so ging es noch am Tag der jüngsten Zwischenbilanz zwischenzeitlich rauf auf mehr als 113 Dollar. Der Schlusskurs vom 31. Januar lag dann bei 112,72 Dollar – ein Plus von gut zwölf Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am 1. Februar setzte sich der Höhenflug fort auf zwischenzeitlich bis zu gut 119,6 Dollar und einen Schlusskurs von 118,14 Dollar – noch einmal ein Plus von fast fünf Prozent.

Für den Aufwind gesorgt haben könnten die laut Spotify-Darstellung übertroffenen Erwartungen bei den zahlenden Abonnent:innen, aber auch die Signale von CEO Daniel Ek, nach denen der Weltmarktführer im Musikstreaming eventuellen Preiserhöhungen beim Musikabo zumindest nicht abgeneigt zu sein scheint.

Die zuvor angekündigten Sparmaßnahmen samt der Streichung von rund sechs Prozent der weltweiten Stellen dürften hingegen kaum den Ausschlag gegeben haben. Schließlich entfällt das Groß der laufenden Kosten beim Streamingdienst auf das Lizenzgeschäft, wie unter anderem der Midia-Analyst Mark Mulligan in einem Tweet betonte.