An der Börse bewegten sich die Papiere von Spotify bereits seit dem Jahreswechsel aufwärts. Die jüngsten Gerüchte um mögliche Sparmaßnahmen und deren Bestätigung schoben den Aktienkurs des von CEO Daniel Ek geleiteten Streamingdienstes nun weiter an.
So starteten die an der Nasdaq in New York notierten Papiere am 23. Januar 2023 mit einem Kurs von mehr als 100 Dollar in den Handel, der Schlusskurs lag dann bei 99,94 Dollar immer noch um mehr als zwei Prozent über dem vor dem Wochenende erreichten Wert von 97,91 Dollar.
Damit hat der Spotify-Aktienkurs zwar noch viel Luft bis zum Höchstwert der vergangenen 52 Wochen, der bei mehr als 208 Dollar lag, hat sich aber auch vom im November erreichten Tiefststand von nur noch 69,28 Dollar freistrampeln können.
Am Morgen des 23. Januar hatte Spotify einen deutlichen Stellenabbau angekündigt, rund sechs Prozent der Mitarbeitenden sind von dem Einschnitt betroffen. Hinzu kommen Umstrukturierungen im Spitzenmanagement. CEO Daniel Ek will das Unternehmen mit diesen Maßnahmen unter anderem auf mehr Effizienz trimmen und hatte in einem Memo eingeräumt, dass der Streamingdienst seine Betriebsausgaben zuletzt doppelt so schnell gesteigert habe wie die Umsätze. „Das wäre langfristig nicht tragbar, egal in was für einem wirtschaftlichen Umfeld.“
Zahlen fürs vierte Quartal und das abgelaufene Geschäftsjahr will Spotify am 31. Januar vorlegen, bei einer bereits für Anfang März angekündigten neuen Auflage von Stream On soll es dann um die jüngsten Entwicklungen am Produkt und bei den Inhalten gehen.





