Tenor Jonas Kaufmann eröffnete die Sendung mit dem Duett „Tanzen möcht ich, jauchzen möcht ich“ aus Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin“, das auf seinem aktuellen Album „Magische Töne“ zu hören ist. Für seine Darbietung in der Inszenierung von Schuberts „Schwanengesang“ durch Claus Guth in New York wurde er ausgezeichnet. Die Aufführung ist als DVD bei Sony Classical erschienen.
Der Preis als „Newcomer des Jahres“ ging an den Pianisten Alexander Malofeev. Bereits zu Beginn der Woche war er bei den Gramophone Awards in London als „Best New Artist“ ausgezeichnet worden. Bei der Gala spielte er Rachmaninoffs „Lilacs“ und ging dann in die Variation Nr. 18 aus den „Paganini-Variationen“ über, bei der ihn das Konzerthausorchester unter der Leitung von Anna Rakitina begleitete.
In der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ wurde die Geigerin Esther Abrami für ihr Album „Women“ ausgezeichnet. Sie präsentierte einen Ausschnitt ihrer Orchesterversion von Miley Cyrus’ „Flowers“ und spielte zudem erstmals auf der großen Bühne ihre eigene Komposition „Envoutée“ aus dem neuen Album „Amour“. Das Gitarren-Duo Café del Mundo, das den Preis „Tournee des Jahres“ erhielt, verband in einem Medley Einaudis „Una Mattina“ mit der eigenen Komposition „Arabian Nights“ und Hans Zimmers „Interstellar“. Die Titel stammen vom Debütalbum „Guitarize The World“.

Die Cellistin Anastasia Kobekina wurde gemeinsam mit der Choreografin Sasha Waltz für das „Innovative Konzert des Jahres“ ausgezeichnet. Prämiert wurde ihre Performance in „Bach Cello Dance“. Bariton Christian Gerhaher, der seit über 20 Jahren beim Label unter Vertrag steht, erhielt den Preis für die „Solistische Einspielung des Jahres“ für sein Brahms-Liederalbum, das er gemeinsam mit dem Pianisten Gerold Huber aufgenommen hat. Die Organistin Anna Lapwood wurde für ihre Konzerte im Kölner Dom als „Live-Performance des Jahres“ geehrt. Laut Sony Classical standen für die ausverkauften Auftritte mehr als 13.000 Fans an. Aleksej Igudesman und Hans Zimmer erhielten einen Preis für den Soundtrack zur ARD-Serie „Schwarzes Gold“.
„Ich gratuliere allen Preisträger:innen und Nominierten des Opus Klassik 2026 ganz herzlich. Sie alle tragen mit ihrer Leidenschaft, ihrer Kreativität und ihrem künstlerischen Anspruch dazu bei, dass klassische Musik Menschen bewegt und immer wieder neue Zielgruppen erreicht“, sagte Christoph Behm, CEO Sony Music GSA.
Behm weiter: „Mein besonderer Glückwunsch gilt auch Sven Schuhmann und Alexander Buhr, die gemeinsam im Sony-Classical-Team über viele Jahre hinweg maßgeblich dazu beigetragen haben, ein außergewöhnliches Umfeld für Künstler:innen und kreative Exzellenz zu schaffen. Die diesjährigen Auszeichnungen unterstreichen eindrucksvoll das Vertrauen, das Künstler:innen in Sony Classical setzen, und die nachhaltigen Erfolge, die daraus entstehen können.“
Schuhmann, Vice President Sony Classical, erklärte, im Roster fänden etablierte Weltstars ebenso Platz wie Talente der nächsten Generation. „Was sie verbindet, ist der Mut zu einer eigenen künstlerischen Handschrift und der Anspruch, Menschen mit ihrer Musik zu berühren und zu inspirieren.“ Buhr, Executive Vice President A&R and Business Development bei Sony Classical/Sony Masterworks, betonte, das Label fördere Talente seit Jahren langfristig. „Besonders freut mich, dass die ausgezeichneten Künstler:innen die beeindruckende Vielfalt und Bandbreite des Klassikmarkts repräsentieren“, erklärte er.






