“Freiwillige vor“ heißt es seit dem 17. August bei Sony BMG. COO Michael Smellie hat per Rundschreiben allen Mitarbeitern des frisch fusionierten Majors in den USA angeboten, sich entweder vorzeitig in den Ruhestand schicken zu lassen oder sich bei einer freiwilligen Kündigung ein vergleichsweise großzügiges Abfindungspaket zu sichern. „Wir haben dieses Programm aufgelegt, damit jeder von Euch die Chance hat, Sony BMG mit einem vorzüglichen Abschiedspaket zu verlassen“, so Smellie in seinem Memo. Das aus der Verschmelzung von Sony Music und BMG hervorgegangene Unternehmen will laut Schätzungen rund 2000 Stellen abbauen und jährlich rund 350 Mio. Dollar sparen. Das Angebot des Topmanagements ist quasi als „Frühbucher“-Bonus zu verstehen. Smellie ließ in seinem Schreiben keinen Zweifel daran, dass die Sonderabfindungen nur an freiwillige Abgänge gezahlt werden: „Bitte beachtet, dass unser neues Unternehmen derzeit noch prüft, welche Mitarbeiterzahl benötigt wird. Deshalb werden die finanziellen Zuwendungen, die bei einem möglichen Stellenabbau in der Zukunft anfallen, wahrscheinlich nicht so großzügig ausfallen.“ Mehr zum Thema
Sony BMG bietet Geld für Kündigungen
„Freiwillige vor“ heißt es bei Sony BMG. COO Michael Smellie hat per Rundschreiben allen Mitarbeitern in den USA angeboten, sich entweder vorzeitig pensionieren zu lassen oder sich mittels freiwilliger Kündigung ein großzügiges Abfindungspaket zu sichern.




