Gegründet wurde recordJet von Jorin Zschiesche. Kurz darauf stieß „First Officer“ Carolin Wohlschlögel dazu. Der Vertrieb mit Sitz in Berlin sowie Luzern veröffentlicht und vermarktet die Musik unabhängiger Artists. Die Grundidee: Nicht ein Label solle entscheiden, wer gehört wird, Artists sollten ihre Karriere selbst gestalten können, wie es aus der Hauptstadt heißt.
Wie es von offizieller Seite heißt, hätten sich die Rahmenbedingungen seit der Gründung deutlich verschoben: Bekanntermaßen spielten im Gründungsjahr 2008 CDs noch eine wichtige Rolle, Downloads gewannen an Bedeutung. An Streaming war im modernen Ausmaß noch nicht zu denken.
Heute können Künstler:innen ihre Songs weltweit digital veröffentlichen und in die direkte Kommunikation zu ihren Fans gehen können. Zu den Artists, die im Lauf der Firmengeschichte über recordJet veröffentlicht haben, zählen etwa Alice Merton, Bilderbuch, Greeen, Die P oder Mine.
„Wenn Artists zu uns kommen, die vorher von sämtlichen Majors abgelehnt wurden, und danach eine Weltkarriere hinlegen, dann sind das die Geschichten, die bleiben“, sagt Zschiesche, als Gründer auch bekannt als recordJet-„Captain“ .
Für Co-CEO Wohlschlögel stehe die Firma für mehr als nur eine Alternative zu den großen Plattenfirmen. Sie erläutert: „Wir sind nicht einfach eine weitere Option im Musikgeschäft. Wir verändern, wer überhaupt eine Chance bekommt und wer die Kontrolle behält.“
Neben der Vertriebsarbeit veranstaltet recordJet seit dem Jahr 2024 gemeinsam mit Music Change Germany das FLINTA* Music Force Showcase beim Reeperbahn Festival.






