“In den vergangenen sechs Jahren hat sich der Schwerpunkt unserer Taskforce von bloßen Absichten hin zu konkreten Impacts verlagert“, schreibt die Vorstandsvorsitzende des britischen Indieverbands AIM in ihrem Beitrag zur sechsten Auflage des „Equity, Diversity & Inclusion Reports“ (pdf) des Impala-Dachverbands der unabhängigen Musikunternehmen Europas, der die Entwicklung in diesem Bereich für die Jahre 2025 und 2026 dokumentiert. Unter anderem, so listen Davy auf, habe man ein Toolkit entwickelt, Umfragen lanciert und eine Schulungsplattform bereitgestellt, um zum Handeln anzuregen.
„Angesichts eines aktuellen Klimas, in dem diese Themen zunehmend an Priorität verlieren, müssen wir unser Engagement für eine gerechte, vielfältige, inklusive und wirklich repräsentative Branche bekräftigen“, unterstreicht Davy, die mit Eva Karman Reinhold vom schwedischen SOM-Verbands den Vorsitz der EDI-Taskforce inne hat. Der vom Verband entwickelte EDI-Werkzeugkoffer biete somit unterm Strich „maßgeschneiderte Ergebnisse, Inspiration und Empfehlungen“, um einen substanziellen Beitrag zur Entwicklung in diesem Bereich zu leisten: „Wir rufen Labels in ganz Europa dazu auf, sich am Aufbau eines besseren Musiksektors zu beteiligen.“
Der EDI-Bericht wirft zudem Schlaglichter auf Best-Practice-Beispiele aus der europäischen Indie-Szene und listet einzelne Schwerpunkte der Arbeit in diesem Bereich auf, darunter auch die Verleihung der sogenannten Changemaker Awards, bei der auch Laureen Kornemann und Beate Dietrich vom deutschen Verband der unabhängigen Musikunternehmer:innen VUT zu Ehren kamen.






