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ProMärkte belasten Kingfisher

Der britische Handelkonzern Kingfisher legte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs beim Umsatz flächenbereinigt um 1,4 Prozent zu. Die Elektromarktsparte der Gruppe schrieb dagegen Verluste.

Kingfisher legte im ersten Quartal zum 4. Mai beim Umsatz insgesamt um 6,6 Prozent und flächenbereinigt um 1,4 Prozent zu. Die Elektromärkte der Gruppe schrieben dagegen Verluste: Unter Berücksichtigung der deutschen ProMarkt Holding sanken die Umsätze der Sparte um flächenbereinigte 1,7 Prozent und wiesen einen nicht bezifferten Gewinnrückgang aus. Ohne die deutschen Elektromärkte habe die Sparte beim Gewinn um 23,1 Prozent auf 13,3 Millionen Pfund zugelegt. Laut Kingfisher-Chairman Francis Mackay will der Konzern seine beiden Geschäftsfelder, Baumärkte und Elektromärkte, weiterhin trennen. Außerdem will Kingfisher innerhalb der nächsten vier Monate einen Nachfolger für CEO Sir Geoffrey Mulcahy benennen. Mulcahy ergänzte, dass Kingfisher seinen internationalen Fokus auf Bereiche richten wolle, in denen der Konzern die Marktführerschaft erreichen könne. Wo dies nicht der Fall sei, wolle Kingfisher in Abstimmung mit dem lokalen Management Pläne zum Ausstieg aus diesen Märkten erarbeiten.