Deutschland sei schon allein durch das schiere Umsatzvolumen ein interessantes Feld, machte Florian Drücke gleich zu Beginn der Runde klar: „Deutschland ist, je nachdem wie man zählt, der dritt- oder der viertgrößte Musikmarkt weltweit“, sagt der Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie. Betrachte man nur den physischen Bereich, sei Deutschland hinter Japan sogar weltweit die Nummer zwei. Er sei zuversichtlich, dass die positive Entwicklung des vergangenen Jahres mit einem Umsatzplus von 4,6 Prozent und einer Verdoppelung der Einnahmen im Streamingbereich weiter anhalte: „Wir sehen derzeit, dass Streaming weiter sprunghaft wächst.“
Präsenz und Begeisterung als Schlüssel zum deutschen Markt
Unter dem Motto „Bring Your Catalogue To Germany“ lotete am Midem-Freitag eine prominent besetzte Diskussionsrunde die Chancen internationaler Labelbetreiber, Musikverleger, Musikmanager und Acts aus, ihre Werke in Deutschland zu vermarkten.






