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Operation Ton lässt den ersten Satelliten starten

Im Sommer gab das Team von RockCity Hamburg bekannt, die bisherige Musikkonferenz Operation Ton neu auszurichten. Am 30. September 2026 steht nun das erste von zunächst fünf sogenannten Satelliten-Events an. Mit dabei sind Alin Coen, Enno Bunger, Sophia Kennedy und Nebou N’Diaye.

Unter dem Motto „Und morgen berühmt?! – Kann eine musikalische Karriere heute noch gelingen?“ steigt am 30. September ab 16 Uhr in der Location OGH in der Bernhard-Nocht-Straße die erste Ausgabe eines Satelliten-Events im Rahmen der von RockCity Hamburg neu positionierten Veranstaltungsreihe Operation Ton. Die erst kürzlich mit einem Pro Musik Award geehrte Alin Coen, Enno Bunger, Sophia Kennedy und Nebou N’Diaye wollen dabei über „neue Karrierestrategien und wichtige Fails, musikalische Entwicklung, das Berufsleben der Sessionmusiker:innen, Clubbing am Limit, neuen Einnahmequellen, alten Hüten bis neuen Produktions- und Releasestrategien“ diskutieren – „und das alles aus Künstler:innenperspektive“, wie es aus Hamburg heißt.

Neben Impulsen aus der Praxis soll dabei an sogenannten Thementischen auch ein direkter Austausch mit den Teilnehmenden auf der Agenda stehen, denn: „Mitdenken, Mitreden und Mitnehmen ist der Kern der Sause“. Als sogenannte Tischnachbar:innen mischen dann auch Anne de Wolff, Cyrus Lawton, Manuel Louis und RockCity-Geschäftsführerin Andrea Rothaug mit.

Im 19. Jahr von Operation Ton justiert das RockCity-Team in diesem Jahr das Konzept der Veranstaltung neu: Anstelle einer zweitägigen Convention treten nun „kleinere Formate, knackige Einblicke und spannende Community-Strategien“. Mit der Neuausrichtung reagiere man „auf die veränderten Arbeitsrealitäten Musikschaffender“, heißt es aus Hamburg. So wolle man künftig weniger Vorträge und mehr gemeinsames Arbeiten ermöglichen.

Bislang sind fünf Satelliten geplant: Weiter geht es Mitte Oktober mit einer Veranstaltung zum Themengebiet Session-Musiker:innen.