Recorded & Publishing

Alin Coen und Music Change Germany gewinnen Pro Musik Award

Im Rahmen des Reeperbahn Festivals verlieh Pro Musik bereits zum vierten Mal seine Awards. 2026 zeichnet der Musiker:innenverband die Singer-Songwriterin Alin Coen sowie den kürzlich umbenannten Verein Music Change Germany aus.

Am Reeperbahn-Donnerstag richtete Pro Musik im Dot Club eine Reception im Rahmen des Reeperbahn Festivals aus. Neben dem Get-together auf St. Pauli und dem Netzwerken stand auch die Verleihung der vierten Pro Musik Awards in zwei Kategorien auf dem Tagesplan.

In der Rubrik „Einzelperson“ waren Karo Schrader, Maximilian Janetzki, Andrea Rothaug und Alin Coen nominiert. Die Mitglieder des Musiker:innenverbands stimmten schließlich für die Singer-Songwriterin Alin Coen. Die Musikerin wurde für ihr Engagement für Chancengleichheit ausgezeichnet. Unter anderem verantwortete sie Analysen zur Genderbalance in Radio-Playlists oder Initiativen beim GEMA Musikautor*innenpreis.

In der Kategorie „Initiativen“ gingen RockCity Hamburg, das Büro für Popkultur und Musik Sachsen, act aware sowie Music Change Germany ins Rennen. Letzte setzten sich dann bei der Abstimmung durch die Mitglieder durch. Der bis vor kurzem noch Music Women* Germany genannte Verein vernetzt FLINTA-Personen bundesweit und bringt Projekte wie den Female Producer Prize und die Konferenz „Gender Equality Now!“ an den Start.

Die beiden jeweils mit 500 Euro dotierten Preise wurden von Demian Kappenstein, Schlagzeuger und Vorstandsmitglied bei Pro Musik, übergeben. Unterstützt wurde der Verein bei der Reception und der Preisverleihung von der Versicherung I’m Sound.

„Es ist immer wieder überwältigend zu sehen, wie viele Musiker:innen sich für so wichtige Themen wie Sichtbarkeit von Personen einsetzen, die es schwerer haben in den Strukturen der Musikindustrie. Und all das oft ehrenamtlich“, erklärt Kappenstein. „Darauf wollen wir mit dem von unseren Mitgliedern vergebenen Pro Musik Award hinweisen und aufs Herzlichste danke sagen!“