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Neue „Deep Dive“-Folge schickt die Branche auf die Barrikaden

Der Podcast „Reeperbahn Festival Deep Dive“ versucht mit seiner 35. Folge die Frage „Braucht die Musikbranche eine Gewerkschaft?“ zu beantworten. Der Podcast, eine Produktion der RBX, wird von MusikWoche präsentiert.

Durch die 35. „Deep Dive“-Episode unter dem vollständigen Titel „Auf die Barrikaden! Braucht die Musikbranche eine Gewerkschaft?“ führen Lina Burghausen und Alex Barbian. Als Gäste sprechen Nina Graf, Robin von Olshausen und Johann Scheerer.

Im Podcast fragen die Hosts, ob es neue Vertretungsstrukturen oder eine Art Sammelgewerkschaft für Musikschaffende braucht. Dabei nehmen sie die „möglicherweise zu stark fragmentierte“ deutsche Vertretungslandschaft in den Blick und prüfen, was sich von ausländischen Modellen lernen lässt.

Als Anknüpfungspunkte finden sich in den Shownotes neben internationalen Vorbildern auch der Tarifvertrag für Musiker in Konzert- und Theaterorchestern, das Engagement von ver.di im Musikbereich und die von VUT und PRO Musik vereinbarten gemeinsamen Vergütungsregeln im Musikstreaming.

Hinzu kommen die vom Deutschen Musikrat empfohlene Honoraruntergrenze von 300 Euro für selbstständige Musiker:innen sowie die Kürzung der Popförderung im Kulturetat 2027, aber auch der MusikWoche-Beitrag „How to do Gewerkschaft“ von Scheerer.

Die 35. „Deep Dive“-Episode steht auf der Website des Reeperbahn Festivals sowie via Spotify, Apple Podcasts und Podigee zur Verfügung. Das Format, eine Produktion der RBX GmbH, wird von MusikWoche präsentiert und erhält Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.