musikwoche.de: Das derzeitige Download-Angebot ist noch ziemlich dürftig. Warum? Boris Rogosch: Der Downloadbereich unseres neuen AOL-Musik-Channels ist derzeit noch ein Testangebot. Wir werden über den Testzeitraum Titel von 0,99 bis 2,49 Euro anbieten. Wobei klar ist, dass die günstigen Titel Teil von Aktionen und die teureren Songs exklusive Vorabveröffentlichungen oder unveröffentlichte Songs sein werden. Wir wollen damit die Akzeptanz von Abrechnungsmodellen, Funktionalitäten sowie die Preissensitivität einzelner Titel bei unserem Mitgliedern testen.
mw: Heißt dieser Test, AOL Deutschland steht als Kooperationspartner einer firmenübergreifenden Download-Plattform zur Verfügung – so sie denn kommt? Rogosch: Ja, wir können uns sehr gut vorstellen, als einer der ersten Partner dabei zu sein.
mw: Wissen Sie, wann es soweit ist? Rogosch: Wir hoffen, dass das rasch der Fall ist. Wann immer sich die an der Plattform beteiligten Unternehmen auf einen Starttermin einigen – wir wollen von Anfang an mit einem Angebot für unsere Mitglieder dabei sein.
mw: Es gab also bereits Gespräche zwischen AOL und dem Verband? Rogosch: Richtig. Aber wir sprechen auch mit allen anderen potenziellen Anbietern.
mw: Wie lange läuft der AOL-Test mit den Downloads? Rogosch: Im Prinzip solange, bis das „große Download-Portal“ den Betrieb aufnimmt. Bis dahin üben wir unter Echtheitsbedingungen.
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