Die britischen Mobo (Music of Black Origin) Awards machen weiterhin Schlagzeilen. Nachdem zunächst die Organisation OutRage, die sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen einsetzt, die Nominierungen homophober Dancehall-Künstler kritisiert hatte, melden britische Medien nun, dass viele namhafte Künstler ihre Teilnahme an der Awardshow abgesagt hätten. So werden u.a. Mike Skinner, Kanye West, Beyoncé, Usher, OutKast, Jay-Z und Christina Milian, die alle für einen Award nominiert sind, nicht zu den Mobos reisen. Beverley Knight will der Show ebenfalls fernbleiben, da ihr die Awards in diesem Jahr zu amerikanisch seien und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, britische Künstler unterstützten. Lediglich Jamelia, Lemar und Estelle hätten bisher ihre Teilnahme zugesichert. Neben den Absagen der Künstler haben die Organisatoren ein weiteres Problem: Die Suche nach einem Co-Moderator für N.E.R.D.-Frontmann Pharrell Williams gestaltet sich nach wie vor schwierig. Alesha Dixon von Mis-teeq sei zwar als Moderatorin im Gespräch gewesen, habe sich inzwischen aber entschieden, wie geplant ein Konzert in Dubai zu spielen und nicht zu moderieren. Die Mobos werden am 30. September in der Royal Albert Hall in London verliehen.
Mobo Awards laufen die Stars weg
Die britischen Mobo (Music of Black Origin) Awards machen weiterhin Schlagzeilen. Nachdem zunächst die Organisation OutRage die Nominierungen homophober Dancehall-Künstler kritisiert hatte, melden britische Medien nun, dass viele namhafte Künstler wie Usher oder Beyoncé ihre Teilnahme an der Awardshow abgesagt hätten.





