Zu den ersten bestätigten Programmpunkten gehört das Panel After the Boom: What Kind of Vinyl Industry Are We Building? mit Caroline Hansen (WARP), Anouk Rijnders (Record Industry), Stine Mühle (Clouds Hill Records) und Andreas Kohl (Making Vinyl). Es soll diskutiert werden, welche wirtschaftliche und kulturelle Rolle Vinyl heute jenseits des Revival-Gedankens spielt.
Im Panel „Finding the Rhythm: Managing Vinyl Releases in a Changing Market“ mit Carol Kavanagh (Cargo Records), Louie Campbell (Key Production) und Olga Pilch (TAKT) geht es um Produktionsplanung, Veröffentlichungszyklen und die Koordination zwischen Labels, Vertrieb und Fertigung. In der Session „Not Every Noise Is a Defect – Good Records Start with Good Communication“ möchte Helmut Erler die Erwartungen, technischen Realitäten und Kommunikationswege entlang der Produktionskette thematisieren.
Conference Director Andreas Kohl erklärt, man arbeite „an einer Konferenz, die widerspiegelt, wie facettenreich diese Branche heute tatsächlich ist – von Produktion und Technologie über Design und Nachhaltigkeit bis hin zu Kultur, Handel und Music Business“. Das Programm soll zeigen, dass die Vinylwelt weit über einzelne Teilbereiche der Branche hinausgeht.
Bryan Ekus, President von Making Vinyl, betont, dass sich Vinyl „an der Schnittstelle von Produktion, Kultur, Technologie und globalem Handel“ bewege. Die Stärke der Veranstaltung liege dabei in den unterschiedlichen Blickwinkeln: „Es geht nicht nur um diejenigen, die Schallplatten herstellen, sondern auch um diejenigen, die das gesamte Umfeld mitgestalten.“
Weitere Programminhalte sollen in den kommenden Monaten folgen. Die Konferenz wird von Making Vinyl gemeinsam mit dem deutschen Kommunikationsbüro Studio Krause organisiert. Haarlem liegt rund 20 Minuten von Amsterdam entfernt; vor Ort findet zeitgleich das Haarlem Vinyl Festival statt.
Tickets sind ab sofort erhältlich, darunter Early-Bird-Tarife sowie vergünstigte Kategorien für Young Professionals unter 28 Jahren und Studierende.







