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Live Nation zieht um und streicht neun Prozent der Stellen

Kaum dass die Trennung von Clear Channel Communications und Live Nation vollzogen ist, muss einer der beiden Firmenstandorte eine bittere Pille schlucken. Der Veranstaltungsriese Live Nation wird Houston verlassen und nach Los Angeles umziehen. Dabei sollen zudem rund 300 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Kaum dass die Trennung von Clear Channel Communications und Live Nation vollzogen ist, muss einer der beiden Firmenstandorte eine bittere Pille schlucken. Der Veranstaltungsriese Live Nation wird die texanische Metropole Houston verlassen und in die Entertainment-Hochburg Los Angeles umziehen. Als Clear Channel im Mai seine Pläne zur Abspaltung der einzelnen Geschäftsbereiche bekannt machte, war Houston fest als Firmensitz für die Sparte Live Entertainment vorgesehen.

Als Grund für den Umzug nannte das Unternehmen die Tatsache, dass CEO Michael Rapino in Los Angeles stationiert ist. Unklar ist, ob ein Teil der Belegschaft in Texas bleiben wird. Dafür steht fest: Rund 300 der 3300 festen Arbeitsplätze bei Live Nation sollen nun abgebaut werden. 97 Prozent der Belegschaft arbeiten bei den einzelnen Tochterunternehmen, der Rest sitzt in der Konzernzentrale. Dort sollen nach dem Umzug nach L.A. wieder neue Kräfte angestellt werden.

Während der Hauptsaison im Sommer beschäftigt der Veranstalter zusammen mit Aushilfskräften und Teilzeitangestellten fast 16.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 machte Live Nation rund 2,8 Mrd. Dollar Umsatz und erwirtschaftete dabei einen Nettogewinn von 16,3 Mio. Dollar.

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