Recorded & Publishing

L’Age d’Or besinnt sich auf seine Wurzeln

Während die Lado Musik GmbH mit einem ihrer beiden Labels jüngst einen Lizendeal mit Mute schloss, will Geschäftsführer Carol von Rautenkranz mit L’Age d’Or andere Wege beschreiten.

Während die Lado Musik GmbH für Ladomat 2000, einem ihrer beiden Labels, jüngst einen Lizendeal mit der EMI-Division Mute schloss, will Lado-Geschäftsführer Carol von Rautenkranz mit L’Age d’Or andere Wege beschreiten. „Back to the Indie Roots“ heißt das Motto und die inhaltliche Ausrichtung soll „wieder mehr auf das Entdecken neuer interessanter Musik“ abzielen, so von Rautenkranz gegenüber musikwoche. Dabei will sich L’Age d’Or „vornehmlich aber nicht ausschließlich“ um Musik aus Deutschland kümmern und diese über unabhängige Netzwerke verbreiten. In Deutschland vertreibt weiterhin Zomba die L’Age d’Or-CDs, in Österreich Hoanzl und der Musikvertrieb kümmert sich in der Schweiz. Auch in Frankreich (Chronowax), Benelux (Fount Music) und Spanien (PIAS) bestehen Vertriebsverträge. Das Exportgeschäft liegt in Händen von 3mv/Pinnacle, die auch den regulären Vertrieb in Großbritannien besorgen. Zu den Produkt-Highlights zählen derzeit Alben und Singles der Formationen Spillsbury, The Robocop Kraus und ASCII.DISKO sowie „Heat“, die Single aus dem aktuellen AOK-Spot von beige GT. Im nächsten Jahr ist mit neuen Alben von Stella und Superpunk zu rechnen. Doch zuvor feiert L’Age d’Or im Oktober 15-jähriges Bestehen mit einer Tour unter dem Motto „Yubellado“.

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