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k3d präsentierte Positionspapier im Kulturausschuss des Bundestags

Am 22. April 2026 fand im Berliner Paul-Löbe-Haus die 20. Sitzung des Bundestagsauschusses für Kultur und Medien statt. Den Aufschlag nutzten Daniel Knöll (SOMM) und Helmut Verdenhalven (BDZV), um im Namen der k3d-Koalition eine Gesamtstrategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft einzufordern.

Im Beisein von unter anderem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sprachen SOMM-Geschäftsführer Daniel Knöll und Helmut Verdenhalven als Leiter Medienpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung des BDZV über die teils herausfordernden Rahmenbedingungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland und auf dem internationalen Parkett. Zugleich erneuerten die beiden Manager, die erst kürzlich die Sprecherrolle der branchenübergreifenden Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d) übernommen hatten, deren Forderung an Bund und Länder.

Dabei geht es um eine „ressortübergreifende, langfristig gedachte und evidenzbasierte Gesamtstrategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Zusammenarbeit von Bund und Ländern sowie eine Koordinationseinheit auf Bundesebene“. Auch wenn die Kultur- und Kreativwirtschaft „ein zentraler Innovationsmotor und ein Schlüsselsektor für wirtschaftliche Dynamik“ sei, laufe Deutschland derzeit doch Gefahr, „seine Standortvorteile in Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz und Quantentechnologie zu verlieren“, führten Knöll und Verdenhalven vor den Abgeordneten des Ausschusses aus, wie es in einer Zusammenfassung der Sitzung heißt. Knöll und Verdenhalven sprachen sich zudem für eine deutlich stärkere Regulierung großer Onlineplattformen aus. Die Sitzung des Kulturausschusses lässt sich auf den Onlineseiten des Bundestags nachverfolgen.

„Auf der Agenda standen die Themen, die unsere Branche aktuell wirklich bewegen“, fasst Daniel Knöll in einem Beitrag auf Linkedin zusammen. Er verweist auf eine nötige Anerkennung der Kultur- und Kreativwirtschaft als starker Wirtschaftssektor, auf „bessere Rahmenbedingungen statt reiner Förderlogik“, auf „faire Spielregeln im Wettbewerb mit Plattformen“ oder auch auf „klare Leitplanken für KI“ in Hinblick auf Transparenz, Rechte und Vergütung – und verlinkt zudem das auch beim Bund eingerechte Positionspapier.

Seinem Eindruck nach hätten die Abgeordneten „großes Interesse“ gezeigt und dank vieler klugen Fragen auch „ein gemeinsames Verständnis dafür, dass kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Realität zusammen gedacht werden müssen“ und dass es „eine kohärente Gesamtstrategie geben“ müsse: „Oder anders gesagt: Gute Kulturpolitik braucht auch gute Rahmenbedingungen“, lautet das Fazit von Daniel Knöll.