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GEMA will Kontakt zur Politik stärken

Mit neu geschaffenen Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel will die Verwertungsgesellschaft GEMA den Dialog mit der Politik in Deutschland und Europa stärken. Auch die Besetzung der Büros steht bereits fest.

Mit neu geschaffenen Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel will die Verwertungsgesellschaft GEMA den Dialog mit der Politik in Deutschland und Europa stärken und „ihre Aufgaben und Tätigkeiten den politisch Verantwortlichen noch transparenter machen“, heißt es aus München. Auch die Besetzung steht bereits fest: Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA ernannten Maren Ruhfus zur Leiterin der Büros. Sie stößt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zur GEMA, wie vor ihr bereits der künftige GEMA-Vorstandsvorsitzende Harald Heker, und tritt ihre neue Aufgabe am 1. Februar 2007 an.

GEMA-Vorstandssprecher Jürgen Becker lobte Maren Ruhfus als eine „national und international erfahrene und engagierte Expertin auf dem Gebiet der politischen Kommunikation“, die „mit den rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Themen kreativer Autoren bestens vertraut“ sei und „daher ihre Erfahrung künftig erfolgreich für die Interessen der in der GEMA zusammengeschlossenen Komponisten, Textdichter und Musikverleger einsetzen“ könne. „Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie werden wir uns insbesondere darauf konzentrieren, dass der Schutz der Kreativität und des geistigen Eigentums ein Grundkonsens für das Handeln der verantwortlichen Politiker bleibt“, betonte Becker.

Maren Ruhfus arbeitete nach einem Studium der Anglistik und Geschichtswissenschaften in Bonn und Oxford zwei Jahre lang als persönliche Referentin für den Präsidenten der Universität Würzburg. Es folgten fünf Jahre als Referatsleiterin in der Grundsatz- und später der Programmabteilung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Bonn. Im Oktober 1998 übernahm sie die Leitung des neu gegründeten Berliner Büros des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Zu dieser Aufgabe zählt seit Januar 2001 auch die Repräsentanz des Börsenvereins in Leipzig sowie die Verantwortung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.