Die schlechten Absatzzahlen des neuen Solo-Albums von Mick Jagger in Großbritannien lassen die deutsche Dependance von Virgin bislang eher kalt: „Wenn es einen Markt für Jagger gibt, dann in Deutschland“, meint Marketing Director Gregor Stöckl. Nach zwei Tagen im Verkauf liegt „Goddess In The Doorway“ auf Platz zwei in den Trend-Charts, dicht hinter Robbie Williams‘ Crooner-Debüt „Swing When You’re Winning“. Damit übertrifft Jagger laut Stöckl bislang die Erwartungen. In Großbritannien scheint sich das vierte Solo-Album von Mick Jagger allerdings zu einem Flop zu entwickeln. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtet, wurden am Erstverkaufstag nur 954 Exemplare verkauft. Zum Vergleich: Robbie Williams konnte am selben Tag rund 73.000 Einheiten seines neuen Albums absetzen. Sollten sich die Verkaufszahlen für Jagger im Laufe der Woche nicht verbessern, wird er nächste Woche nicht einmal in die Top 75 des Vereinigten Königreiches einsteigen. Während ein Sprecher des Rolling-Stones-Sängers meinte, dass es für eine Einschätzung noch zu früh sei und deshalb einen Kommentar ablehnte, zitiert die „Daily Mail“ einen Vertreter der Musikindustrie mit den Worten: „Diese Verkaufszahlen haben jeden umgehauen. Wenn man die absolut wundervolle Werbung Jaggers bedenkt, sind die Zahlen sehr, sehr enttäuschend.“
Enttäuschender UK-Verkaufsstart von Mick Jagger beunruhigt Virgin nicht
Laut der britischen Nachrichtenagentur PA ging das neue Soloalbum des Rolling-Stones-Frontman am ersten Verkaufstag in Großbritannien weniger als 1000 Mal über die Ladentheke. Dafür deutet sich in Deutschland ein Platz in den Top 3 an.






