“Natürlich würde es generell helfen, mehr Flächen für Newcomer in den Medien zu bekommen“, sagt Manfred Rolef, Vice President AOR Labelgroup GSA. Er fordert zudem, den gegenwärtigen Trend im Radio mit immer weniger Sendezeit für Newcomer zu überdenken. „Und auch im TV-Bereich schwinden die Flächen für neue Künstler. Hier wird doch oftmals auf Bewährtes oder eben Crossover gesetzt.“ Rolef wünscht sich, dass sich auch die privaten TV-Sender redaktionell deutlicher zum Schlager bekennen.“Denn gerade die Erfolge von Beatrice Egli haben gezeigt, dass auch bei RTL oder aber bei Sat.1 Gold große Publikumspotenziale für den Schlager liegen.“
Dossier Schlagerumfrage 2015: Schlagerboom hängt an wenigen großen Namen
Zwar spricht alle Welt von einem Schlagerboom, doch abseits der großen Erfolge von Andrea Berg, Helene Fischer oder Andreas Gabalier tun sich altgediente Künstler wie auch Newcomer schwer, große Verkaufszahlen zu erzielen. MusikWoche fragte daher bei Schlagerexperten nach, was sich ändern muss, damit sich der angebliche Boom im Schlagergeschäft auch tatsächlich in der Breite auszahlt.






