Von Januar bis März 2026 generierte Deezer einen Umsatz von 131,9 Millionen Euro. Damit lag der Streamingdienst 1,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zahlen zum EBITDA oder dem Nettoergebnis veröffentlichten die Verantwortlichen der französischen Plattform im Quartal nicht.
Herbe Verluste musste Deezer im Partnerships-Segment hinnehmen: Hier sackte der Umsatz um 14,4 Prozent auf 33,6 Millionen Euro ab. Ebenso verlor man bei den Erträgen, die unter „Other“ fallen, 20,7 Prozent.
Dagegen stiegen die Umsätze aus dem direkten Abonnementgeschäft signifikant um 6,1 Prozent. Die hier zusammengerechneten Erträge beliefen sich auf 91,8 Millionen Euro. Da verwundert es nicht, dass der Streamingdienst mehr Abonnent:innen zählte als im Vorjahr. Ein direktes Abonnement haben aktuell 5,7 Millionen Menschen, 400.000 mehr als 2025.
Allerdings büßte der Dienst 900.000 Kund:innen im Partnergeschäft ein.
3,8 Millionen direkte Abonnent:innen kommen aktuell aus Frankreich, 1,9 Millionen aus dem Rest der Welt. Zusammengerechnet mit den Kund:innen, die Deezer im Bundle mit einem Partnerprodukt erhalten, kommt der Streamingdienst auf aktuell 8,9 Millionen Premium-Nutzer:innen. Die kumulierte Zahl liegt 500.000 unter dem Vorjahreswert.
„Im ersten Quartal 2026 konnten wir sowohl in Frankreich als auch weltweit eine weiterhin starke Dynamik bei unserem Direktkundenstamm verzeichnen“, resümiert Deezer-CEO Alexis Lanternier. Aktuell stelle man zudem seine „strategischen Prioritäten um“. Dazu gehöre auch die Neupositionierung des Partnerschaftssegments, in dem man durch neue Deals und ein überarbeitetes Deezer for Business „vielversprechende Fortschritte“ erziele.
Lanternier fährt fort: „Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Lizenzierung unseres KI-Erkennungstools haben wir zudem einen Schritt zur Monetarisierung unserer Innovationskapazitäten unternommen. Insgesamt liegen wir weiterhin fest auf Kurs, unsere Gesamtjahresprognose zu erfüllen, mit einem positiven bereinigten EBITDA und Free Cashflow, während wir den Umsatz weitgehend auf dem Niveau von 2025 halten.“
Als Highlight des ersten Quartals hebt Deezer unter anderem die Verlängerung des seit 2023 bestehenden Deals mit Sonos Radio hervor. Die bis 2026 verlängerte Partnerschaft umfasst nun auch eine werbebasierte Monetarisierung über den Deezer Ad Exchange. Mit dem neuen „Flow Tuner“ verbessert Deezer darüber hinaus die „Personalisierung von Musikempfehlungen“ und schließt dabei KI-generierte Songs bewusst aus.




