Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gab in seiner Sitzung am 4. Juli die Mittel für die Initiative Musik frei und ebnete somit den Werg zur Gründung der gemeinnützigen GmbH.
„Mit der Entsperrung der Mittel in Höhe von einer Million Euro für die Initiative Musik hat der Haushaltsausschuss einen wichtigen kulturpolitischen Akzent gesetzt“, erklärt der Haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Berichterstatter im Haushaltsausschuss für Kultur und Medien, Steffen Kampeter. Die Initiative Musik könne damit in Kürze ihre Arbeit aufnehmen: „In einer öffentlich-privaten Partnerschaft will der Bund gemeinsam mit der GVL – Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, dem Deutschen Musikrat sowie der GEMA die populäre Musik in Deutschland stärken.“ GVL und Musikrat treten dabei als Gesellschafter der Initiative Musik auf.
Kern der Initiative Musik seien „die drei Module Nachwuchsförderung, Integrationsförderung und Exportförderung“. Ein entsprechendes Konzept stehe. „Träger der Initiative Musik wird eine gemeinnützige GmbH, deren Gründung nun dank der Freigabe der Projektmittel durch den Haushaltsausschuss nichts mehr im Wege steht. Eine sachgerechte Besetzung der Gremien dieser Gesellschaft muss folgen“, betont Kampeter, der außerdem auf die Bedeutung der Kooperation zwischen Bundesregierung und Musikwirtschaft hinweist.
Zusätzlich zu der einen Million Euro aus dem Bundeshaushalt steuern GVL und GEMA nach dem derzeitigen Stand jeweils 150.000 Euro zur Ausstattung der Initiative Musik bei.
„Auf der diesjährigen Popkomm wird der offizielle Startschuss für die Initiative Musik fallen“, sagt Kampeter. „Für Musikschaffende im Bereich populärer Musik ist sie ein großer Gewinn und ein deutliches Zeichen der Anerkennung ihrer Arbeit.“






