Am 6. April 2024 hatte die Warner Music Group die Entscheidung verkündet, nach „sorgfältiger Überlegung“ nun doch „kein verbindliches Angebot für Believe abgeben“ zu wollen. Das Ad-hoc-Komitee konzentrierte sich anschließend und mit Unterstützung der Unternehmensberatung Ledouble wieder auf das weiter bestehende Angebot von Believe-Firmengründer Denis Ladegaillerie. Dessen Buy-out-Plan sieht vor, mit Unterstützung der Beteiligungsgesellschaften EQT und TCV zunächst ein Paket von rund 72 Prozent der Aktien des Unternehmens zum Preis von 15 Euro pro Papier zusammenzutragen, und die verbleibenden Anteile aus dem Streubesitz dann ebenfalls zu diesem Kurs und notfalls mittels eines Squeeze-out-Verfahrens herauszukaufen.
Believe-Ausschuss sieht den Vorstand am Zug
Nachdem sich Warner Music noch in der Aufwärmrunde aus dem Rennen um Believe verabschiedet hat, scheint der Weg frei für das Konsortium um Believe-Firmengründer Denis Ladegaillerie. Doch das Ad-hoc Committee tritt kurz vor der Zielflagge noch einmal auf die Bremse.






