Recorded & Publishing

Beatport stellt Führungsebene um

Robb McDaniels wechselt bei Beatport vom CEO zum Executive Chairman. Matt Gralen, bislang CFO und President des Download-Services, übernimmt seinen Posten. Zudem wird Helen Sartory vom Chief Revenue Officer zur COO und President befördert.

“Die Zusammenarbeit mit dem großartigen Team, den Künstler:innen und Geschäftspartnern von Beatport war die bereicherndste Erfahrung meiner Karriere“, erklärt Robb McDaniels zu seinem Abschied als CEO von Beatport. Dieser wird offiziell zum 1. Juli 2026 wirksam.

McDaniels war ab 2017 neun Jahre lang in der Chefposition bei Beatport tätig. Damals befand sich die Muttergesellschaft in der Insolvenz. Seitdem habe man den Umsatz mehr als vervierfacht und zähle jährlich über eine Million Benutzer:innen.

Auf den bisherigen CEO, der nun die Rolle als Executive Chairman übernimmt, folgt Matt Gralen, der bislang als CFO und President des Download-Services tätig ist. „Es ist mir eine Ehre, unsere Plattform gemeinsam mit unserem engagierten Team in eine neue Ära zu führen, während wir daran arbeiten, sowohl für unsere Kund:innen als auch für unser Unternehmen positive Ergebnisse zu erzielen“, so Gralen. „Robb war ein hervorragender Chef und Mentor, und ich freue mich darauf, die enge Zusammenarbeit fortzusetzen, die er, Helen und ich in den letzten Jahren gepflegt haben.“

Gralens Position als President übernimmt derweil seine Kollegin Helen Sartory, die zudem zur COO ernannt wird. Sie arbeitete bei Beatport bislang als Chief Revenue Officer. „Von meinem ersten Tag an war es unglaublich bereichernd, gemeinsam mit Robb an der Mission von Beatport zu arbeiten, und als Team haben wir in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt“, resümiert Sartory. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Matt an der nächsten Entwicklungsphase des Unternehmens zu arbeiten.“

Gralen und Sartory, die 2022 zu Beatport gestoßen sind, haben in dieser Zeit das Streaming-Angebot für DJs weiter ausgebaut. Zudem lancierte man mehr als 50 Live-Events. Gegenüber „Billboard“ meinte der scheidende CEO zudem, dass dieser Bereich weiter ausgebaut werden solle. Zudem sei man weiterhin auf der Suche nach einem Investitionspartner für das weitere Wachstum der Marke.