Am 22. März werden im Weimarer Residenzschloss die Goethe-Medaillen verliehen. Unter den Preisträgern ist der israelische Dirigent und Pianist Daniel Barenboim. Mit der Ehrung wird sein Engagement für den grenzüberschreitenden Austausch insbesondere junger Musiker gewürdigt. In seinem West-Eastern Divan Orchestra brachte der Dirigent Musiker aus Israel, Palästina und diversen arabischen und anderen Ländern zusammen.
Neben Barenboim werden auch der ungarische Schriftsteller und Übersetzer Dezso Tandori sowie der koreanische Theaterdirektor, Regisseur und Liedermacher Min’Gi Kim ausgezeichnet.
Die Auszeichnung wurde 1954 vom Vorstand des Goethe-Instituts gestiftet und ist seit 1975 von der Bundesrepublik Deutschland als offizieller Orden anerkannt.






