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Apple steht nicht auf Harmonie

Wie zu erwarten war, ist Apple-Chef Steve Jobs nicht begeistert von der RealNetworks-Software Harmony, die Musikdateien auch für den iPod kompatibel macht. Jobs sprach von „Hackermethoden“.

Wie zu erwarten war, ist Apple-Chef Steve Jobs nicht begeistert über die von RealNetworks entwickelte Software Harmony, die Musikdateien auch für den iPod kompatibel macht. Jobs sprach laut Medienberichten von „Hackermethoden“. Er sei erstaunt, dass RealNetworks die Taktiken von Hackern angewandt und deren Ethik übernommen habe. Jobs habe eine genaue Untersuchung der neuen Technologie angekündigt, die er als Übersetzungssystem für DRM-Systeme bezeichnete. Apple wolle zudem prüfen, inwieweit Harmony mit dem US-Copyright-Gesetz Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und anderen Urheberrechtsgesetzen in Konflikt gerät. Neben juristischen Schritten deutete Jobs außerdem an, dass Harmony nach einer Aktualisierung der iPod-Software wahrscheinlich ohnehin nicht mehr funktionieren würde. Das Management von RealNetworks hatte zwischenzeitlich erläutert, Apples DRM-System Fairplay mittels Reverse Engineering nachgebaut zu haben, was juristisch unbedenklich sei.

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