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Umsatzrückgang zwingt die Kaufhalle AG zum Verkauf

Vorstand und Aufsichtsrat der Kaufhalle AG, Köln, haben wegen der unbefriedigenden Ertragslage beschlossen, auf der ordentlichen Hauptversammlung Anfang April 1998 das operative Geschäft an die Kaufhof AG zu verkaufen. Der Kaufpreis wird auf 88,2 Millionen Mark veranschlagt. Mit dem Verkauf würde die Kaufhalle AG eine reine Immobiliengesellschaft.

Im Geschäftsjahr 1997 erzielte die zur Metro-Gruppe gehörende Kaufhalle AG einen Umsatz in Höhe von 2,1 Mrd. Mark, was im Vergleich zum Vorjahr einem flächenbereinigten Umsatzrückgang von vier Prozent entspricht. Überproportional hoch fiel mit 13,1 Prozent der Umsatzrückgang in den ostdeutschen Bundesländern aus. Vor allem die vorübergehende Schließung und Umstellung von 16 Kaufhalle-Filialen auf das Multistore-System, über das der Konzern auch im Tonträger-, Kaufvideo- und CDROM-Handel präsent ist, beeinträchtigte die Geschäftsentwicklung im zurückliegenden Geschäftsjahr.