Stuart Adamson, Sänger und Gitarrist der schottischen Rock-Band Big Country, wurde am 16. Dezember tot in einem Hotelzimmer in Honolulu aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus und ordnete eine Autopsie an. Adamson galt seit November als vermisst, nachdem er zu einem Gerichtstermin in seinem letzten Wohnsitz Nashville nicht erschienen war. Der Musiker, der seit längerem Alkoholprobleme hatte, war dort wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt. Seine Band Big Country feierte vor allem in den 80er Jahren internationale Charts-Erfolge. Das Debütalbum „The Crossing“ belegte 1983 Platz zwei in Großbritannien und Rang 18 in den USA. In Deutschland erreichte das Quartett 1986 mit dem Album „The Seer“ auf Platz 16 die höchste Position. Stuart Adamson prägte den Sound der Folkrock-Formation durch seinen markanten Gesang und seinen eigenwilligen, dudelsackähnlichen Gitarrensound.
Sänger von Big Country gestorben
Stuart Adamson, Sänger der schottischen Rock-Band Big Country, wurde am 16. Dezember tot in einem Hotelzimmer in Honolulu aufgefunden.


