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China vernichtet 13 Mio. Raubkopien

Die chinesischen Behörden wollen ihrer verbalen Entschlossenheit im Kampf gegen organisierte Piraten auch Taten folgen lassen. Nach der ersten Hälfte eines 100-Tage-Programms legt Peking eindrucksvolle Zahlen vor: Fast 13 Mio. gefälschte CDs, DVDs und Softwareprodukte wurden jüngst vernichtet.

Die chinesischen Behörden wollen ihrer verbalen Entschlossenheit im Kampf gegen organisierte Piraten auch Taten folgen lassen. Nach der ersten Hälfte eines 100-Tage-Programms zur verschärften Strafverfolgung von Schwarzbrennern und -verkäufern legt Peking eindrucksvolle Zahlen vor: Fast 13 Mio. gefälschte CDs, DVDs und Softwareprodukte wurden jüngst vernichtet. Seit Mitte Juli haben die Behörden 368 Geschäftslizenzen entzogen, 8907 Läden und Straßenverkäufer geschlossen bzw. aus dem Verkehr gezogen sowie 942 illegale Websites vom Netz genommen.

Das Aktionsprogramm der Polizei, das nach Regierungsangaben so umfangreich ist wie keines zuvor, wird als Reaktion auf den wirtschaftlichen Druck aus dem Westen gesehen. Besonders die EU, die USA und die WTO drängen China immer wieder zu einem härteren Durchgreifen.

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