Der Musikkiosk ist Teil der Tensiøn-Konferenz im Musikkombinat Chemnitz. Das Format widmet sich der Frage, wie Festivalmacher:innen ihre Arbeit langfristig sichern und gemeinsam Perspektiven entwickeln können.
Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen und Bedarfe der sächsischen Festivalszene. Ein Roundtable geht der Frage nach, welche Themen Festivalmachende bewegen und wie sich gemeinsam Lösungen finden lassen.
Es diskutieren Jonas Imbery (Strukturförderung Initiative Musik), Simon Knop Jacobsen (Arbeitskreis Festivalkombinat LiveKomm und ImPuls Brandenburg) und Alexis Waltz vom Groove Magazin. Eine begleitende Umfrage erfasst bereits im Vorfeld die Perspektiven regionaler Festivalmacher:innen, ihre Ergebnisse sollen in die Diskussion einfließen und zu konkreten Lösungsansätzen beitragen.
Das Programm am 7. November 2026 beginnt um 13 Uhr mit einem Vinyl-DJ-Workshop mit DJ F.D.M. Der Roundtable folgt von 16.30 bis 18.30 Uhr, anschließend ist von 19 bis 21 Uhr Zeit für Netzwerken und Austausch. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten. Eine Anmeldung ist online möglich.
Die Tensiøn-Konferenz wird vom Bandbüro Chemnitz organisiert. Sie startete als ehrenamtliches Projekt mit Fokus auf elektronische Musik und hat sich nach Angaben der Veranstalter zu einer offenen Konferenz für Kulturakteur:innen aller Genres entwickelt. Chemnitz, Europäische Kulturhauptstadt 2025, stehe für eine von Eigeninitiative und selbstbestimmtem Engagement geprägte Szene.
Alex Pagel, Leitung Büro für Popkultur und Musik Sachsen, kurz BPM Sachsen, erklärt: „Lebendige Popkultur braucht Räume und das überall in Sachsen. Mit diesen drei Veranstaltungen im Vorfeld der großen Konferenz bringen wir die Debatte über Nachtleben, kulturelle Teilhabe und die Zukunft dieser Räume direkt in die Regionen.“
Für Bernd Strieder, Vorstandsmitglied Bundesstiftung LiveKultur, gehe es darum, „Freiräume im ländlichen Raum zu sichern, lokalen Akteur:innen Gehör zu verschaffen und gemeinsam tragfähige Zukunftskonzepte für die Musikkultur in ganz Sachsen zu entwickeln.“ Die Erkenntnisse der Satelliten sollen in Leipzig aufgegriffen werden, unter anderem im Panel „Kultur außerhalb der großen Städte“ am 13. November.
Die neunte Ausgabe von Stadt Nach Acht steht unter dem Motto „Safe.Night.Live.“. Laut Veranstalterin diskutieren 150 Speaker:innen aus mehr als zehn Ländern in über 40 Programmpunkten an fünf Veranstaltungsorten, rund 600 Teilnehmende werden erwartet.
Die Bundesstiftung LiveKultur trägt die Konferenz, gefördert wird sie von der Stadt Leipzig und der Initiative Musik aus Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.






