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Paris-Konzerte von Celine Dion erzielten Rekordumsatz

Bei den 16 Comeback-Shows, die Celine Dion im September und Oktober 2026 in der Plenitude Arena gespielt hat, kam bei 539.000 verkauften Tickets ein Einspielergebnis von 125,5 Millionen Dollar zusammen. Als Veranstalter fungierten Concerts West, AEG Presents und Inter Concerts.

Bereits zuvor hatte Celine Dion Residenz-Shows gespielt. Im Colosseum im Caesars Palace in Las Vegas ging von 2003 bis 2007 „A New Day …“ über die Bühne, von 2011 bis 2019 führte sie dort ihre „Celine“ betitelte Show auf. Die beiden Residencies sind die beiden umsatzstärksten Konzertreihen in der Geschichte des „Billboard Boxscore“, der die Zahlen ermittelt hat. Erstere erzielte mit 714 Shows 385,1 Millionen Dollar, letztere brachte bei 427 Auftritten 296,2 Millionen Dollar ein.

Zwar hat es „Celine Dion Paris“ nicht in die Top 10 der umsatzstärksten Konzertreihen geschafft, aber pro Abend erzielte sie im Schnitt 7,8 Millionen Dollar – das ist mehr als das Zehnfache der Einnahmen pro Abend bei ihren früheren Engagements in Las Vegas. Damit übertrifft sie auch die Konzertreihe von U2 in der „Sphere“ in Las Vegas, die mit 6,1 Millionen Dollar pro Show zur am schnellsten umsatzstärksten Residenz-Konzertreihe aller Zeiten wurde.

Als „Residency“definiert „Billboard“ eine feste Konzertreihe an einem einzigen Veranstaltungsort mit mindestens zehn Shows umfassen. Längere Aufenthalte im Rahmen einer größeren Tournee zählen für das US-Magazin nicht dazu. Die durchschnittliche Zuschauerzahl von 33.700 bei den Pariser Konzerten der Sängerin war fast doppelt so hoch wie der nächstbeste Wert pro Show bei allen in den „Billboard Boxscore“-Archiven verzeichneten Residencies. So erreichte Billy Joel während seiner Konzertreihe im Madison Square Garden einen Schnitt von 18.600 verkauften Tickets.

2027 will Celine Dion nach Paris zurückkehren: Zwischen dem 8. und 29. Mai möchte sie dort zehn weitere Konzerte geben und dabei voraussichtlich ihr zehnmillionstes Ticket ihrer Karriere verkaufen.