Vivendi Universal eventuell zu Zusammenarbeit mit Napster bereit

Der Medien- und Unterhaltungskonzern kann es sich unter bestimmten Umständen nun doch vorstellen, mit Napster zusammenzuarbeiten.

Universal ist unter bestimmten Bedingungen zu einer Zusammenarbeit mit der Musiktauschbörse Napster bereit. Dies sagte der Chef von Vivendi Universal, Jean-Marie Messier, auf einer Konferenz in London. Er begrüße die Bemühungen von Napster, das kostenlose Tauschen urheberrechtlich geschützter Werke, für die die Börse keine Lizenz habe, zu blockieren. Seit dem Wochenende versucht Napster nicht-lizenzierte Musikstücke, die von der Industrie gemeldet werden, zu sperren . Messier könne es sich durchaus vorstellen, dass der mit Sony ins Leben gerufene Songs an Napster lizenziere. Voraussetzung sei aber eine sichere Technologie zur Verhinderung von kostenlosem Tausch von Musikstücken. Außerdem werde man keine Exklusivvereinbarung mit Napster treffen, sondern auch an andere Anbieter lizensieren. „Wir müssen unsere Inhalte auf allen Plattformen verfügbar machen“, stellte Messier klar. Bisher eine Zusammenarbeit mit der Allianz von Bertelsmann und Napster ab.