Der französische Mischkonzern Vivendi veröffentlichte am 2. Oktober seine Halbjahresbilanz. Die vorsteuerlichen Gewinne (EBITDA) stiegen demnach um 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zu diesem Ergebnis trug besonders das Mobilfunk-Geschäft bei. Der Nettoumsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres betrug 1,64 Milliarden Euro (rund 3,21 Milliarden Mark). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 847 Millionen Euro (1,66 Milliarden Mark). Der Unternehmensbereich Kommunikation erzielte einen Vorsteuergewinn von 641 Millionen Mark – ein Plus von 102 Prozent. Ausgenommen waren dabei die Internetaktivitäten des Konzerns, die aufgrund hoher Investitionen einen Verlust von 140 Millionen Mark einfuhren. Für das Gesamtergebnis des Jahres 2000 erwartet Vivendi ebenfalls einen Anstieg des EBITDA von über 60 Prozent. Konzernchef Jean-Marie Messier zeigte sich zuversichtlich, bereits bis Mitte Oktober eine Zustimmung der EU-Kommission zur geplanten Fusion von Vivendi mit Seagram zu erhalten .
Vivendi mit deutlichem Plus im ersten Halbjahr 2000
Der französische Mischkonzern Vivendi veröffentlichte am 2. Oktober seine Halbjahresbilanz. Die vorsteuerlichen Gewinne (EBITDA) stiegen um 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.




