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Future of Festivals füllt sich

Für die Fachmesse Future of Festivals, die am 25. und 26. November wieder in der Station Berlin stattfindet, haben sich bereits über 300 Ausstellende aus ganz Europa und aus 25 Branchenbereichen der Festival- und Veranstaltungswirtschaft einen Stand gesichert.

Das Spektrum in den Messehallen reicht von Ticketing, Eventsoftware und Payment über Infrastruktur und Veranstaltungstechnik bis hin zu Gastronomie, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Merchandise, Bildung und Verbänden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Digitalisierung und Eventtechnologie: Mehr als 20 spezialisierte Anbieterinnen für Online-Ticketing, Akkreditierung, Einlassmanagement, Cashless Payment und Festival-Management haben sich angemeldet – darunter Weezevent, Reservix, Paylogic, TicketPay, ticket i/O, CoreGo, PurpleX, festiware, Univelop, Rentman, Vikin Event Apps und eventbro.

Die veranstaltende Future of Festvals GmbH erwartet mehr als 9000 Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet. Auf sie wartet unter anderem eine neue Sonderfläche für Tech-Innovationen. Denn in Halle 5 entsteht eine eigenständig kuratierte Eventtech Area. Die neue Sonderfläche richtet sich gezielt an technologische Innovationen in der Veranstaltungswirtschaft und soll Ausstellungsflächen, Präsentationsformate und ein abgestimmtes Konferenz- und Weiterbildungsprogramm verbinden.

Future of Festivals (FoF) will auch in diesem Jahr Ausstellungsfläche für Tech-Companies bieten, wo Start-ups, Scale-ups und KMUs ihre Produkte und Dienstleistungen einem internationalen Fachpublikum präsentieren können. Bei den Keynotes und Masterclasses sprechen Expertinnen zu Digitalisierung, KI, nachhaltiger Eventproduktion, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft. Ein strukturiertes Networking und Matchmaking will darüber hinaus Technologieanbieterinnen mit Festival- und Veranstaltungsakteurinnen zusammenbringen, um konkrete Kooperationen und Marktzugänge anzubahnen.

Wichtig ist der Messe auch ein Praxistransfer, denn der direkte Austausch zwischen Entwicklerinnen und Anwenderinnen beschleunige die Entwicklung marktfähiger Lösungen und unterstütze den Transfer von Innovationen in die reale Festivalproduktion. Das Team um FoF-Gründer Robert Stolt weist darauf hin, dass die Plätze bei der neuen Sonderfläche begrenzt seien und kuratiert vergeben würden. ­Das Projekt wird finanziert von der Senatsverwaltung Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Dieses Jahr plant die Future of Festivals, Festivals und ihren Teams noch mehr Möglichkeiten bieten, sich vor Ort zu vernetzen, auszutauschen und ihre Themen sichtbar zu machen. „Mit speziellen Festival Receptions, thematischen Inhalten und Präsentationsmöglichkeiten schaffen wir zusätzliche Formate für die Festivals. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Vernetzung untereinander, denn der Austausch zwischen Festivals-Teams ist ein wichtiger Teil der Zukunft unserer Branche“, heißt es aus Berlin.

Auch sollen die Inhalte der Veranstaltung noch stärker nach den verschiedenen Festival-Departments segmentiert werden. So können Teams aus Bereichen wie Produktion, Awareness, Gastronomie oder Nachhaltigkeit gezielt die für sie relevanten Inhalte und Kontakte finden. Gemeinsam mit verschiedenen Verbänden sind bereits über 100 Festivals registriert.