Im Geschäftsjahr 2000 stiegen die Gesamterträge der GEMA gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 1,567 Milliarden Mark. Dabei erhöhte sich das Aufkommen der Verwertungsgesellschaft aus Aufführungs- und Senderechten um 4,95 Prozent im Vergleich zu 1999 auf 669 Millionen Mark. Aufgrund rückläufiger Erträge aus der Tonträgerlizenzierung gingen die GEMA-Einnahmen im Bereich der Vervielfältigungsrechte allerdings um 2,44 Prozent auf 555 Millionen Mark zurück. Die Ausschüttungssumme der GEMA an die Rechteinhaber in aller Welt für das Jahr 2000 liegt bei 1,339 Milliarden Mark – das sind 3,8 Prozent mehr als 1999. Der GEMA-Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Reinhold Kreile, wertete die Bilanz als großen Erfolg, betonte aber zugleich die Notwendigkeit einer intensiveren internationalen Zusammenarbeit der Verwertungsgesellschaften. Erste Schritte dazu seien schon erfolgt: Kreile nannte als Beispiele bilaterale Abkommen mit der BMI und europäischen Schwestergesellschaften zur Lizenzierung von Musiknutzung im Internet sowie eine Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Dokumentation. Künftig gelte es, „die Technologieentwicklung zu beschleunigen, die zu einer globalen Administrierung von Urheberrechten notwendig ist“.
GEMA steigert Erträge
Im Geschäftsjahr 2000 stiegen die Gesamterträge der GEMA gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 1,567 Milliarden Mark.




