Keiner neuen gesetzlichen Regelung bedarf es nach Ansicht von EU-Kommissar Mario Monti für den Wettbewerb im Internet. Bei der 10. internationeln Kartellkonferenz, die am Montag in Berlin stattfand, einigten sich neben Monti auch Bundeswirtschaftsminister Werner Müller und Ulf Böge, Präsident des Kartellamts, darauf, dass die flexible Handhabung vorhandener Möglichkeiten zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs im Internet ausreichend sei. Monti bezeichnete das Internet als „Partner der Wettbewerbsbehörden“: es erzuge Transparenz, größere Märkte und niedrigere Transaktionskosten. Die niedrigeren Preise und damit die kleineren Gewinnspannen könnten aber zu Preisabsprachen führen. Deswegen gebe es Bereiche, wo Wettbewerbsregeln durchgesetzt werden müssten. Dabei wolle man aber immer versuchen, die Freiräume der Internet-Firmen möglichst wenig zu beschneiden.
EU-Kommissar Monti: Keine neuen Gesetze für Wettbewerb im Internet
Keiner neuen gesetzlichen Regelung bedarf es nach Ansicht von EU-Kommissar Mario Monti für den Wettbewerb im Internet.





