Clive Davis wurde am 4. April 1932 in New York geboren. Er studierte am New York University College of Arts & Science politische Wissenschaften. Er arbeitete zunächst in Kanzleien, wo die damalige Plattenfirma CBS ein Mandant war. Über diese Kontakte wechselte er in die Musikbranche. Bei CBS und dem dazugehörigen Label Columbia stieg er rasch in hohe Managementaufgaben auf.
Er blieb bei dem Major bis 1973 und gründete ein Jahr später Arista Records. 1989 rief Clive Davis gemeinsam mit dem Produzenten Babyface das Label LaFace ins Leben. 2000 folgte die Gründung von J Records, was Davis damals als den „größten Start einer Plattenfirma in der Geschichte des Musikbusiness“ bezeichnete. Zwei Jahre später verkaufte Davis seinen Anteil am Joint Venture an die damalige BMG und wurde President & CEO der RCA Music Group, zudem wurde Clive Davis Chairman & CEO BMG North America. Nach dem Merger von Sony und BMG arbeitete er auch für den neugeschaffenen Major, ab 2018 fungierte er als Chief Creative Officer für Sony Music Entertainment.
Sein Erfolg und seine Reputation rührten vor allem daher, weil er eine nahezu unendliche Liste von bedeutenden Acts für verschiedene Labels unter Vertrag nahm. Dazu gehörten etwa Whitney Houston, Pink Floyd, Sly And The Family Stone, Janis Joplin, Laura Nyro, Santana, Bruce Springsteen, Chicago, Aerosmith, Billy Joel, Donovan, Bay City Rollers, Blood, Sweat & Tears, Loggins & Messina, Ace Of Base, Westlife, Barry Manilow, Aretha Franklin, Dionne Warwick, Patti Smith, Kenny G, Taylor Dayne, Milli Vanilli, Air Supply, Ray Parker Jr., Carly Simon, Grateful Dead, The Kinks, Gil Scott-Heron, Lou Reed, TLC, Usher, Outkast, Pink, Toni Braxton, The Notorious B.I.G., 112 und Faith Evans.






