Clive Davis verkauft seine 50 Prozent Anteile am bisherigen Joint-Venture J Records an BMG. Gleichzeitig stellt der Konzern die RCA Music Group neu auf: Unter der Leitung von Davis wird sie aus J Records und RCA Records bestehen. Damit bestätigen sich kursierenden Gerüchte. Rolf Schmidt-Holtz, Chairman & CEO BMG, ernannte den Musikmanager und Arista-Gründer zum Chairman der neuen Labelgruppe, die das 101 Jahre alte RCA-Label und J Records umfassen soll. Als President & COO der RCA Music Group fungiert künftig Charles Goldstuck, bislang in gleicher Position für J Records tätig. Bob Jamieson, Chairman & CEO der bisherigen RCA-Gruppe, verliert seinen Posten. Nach Angaben von BMG diskutieren die Beteiligten noch über Jamiesons künftige Rolle im Konzern. Richard Sanders behält dagegen seinen Job als Executive Vice President & General Manager von RCA Records. Die Managements bisheriger RCA-Abteilungen wie BMG Canada, RCA Nashville oder auch RCA Victor, die nach wie vor zur RCA Music Group gehören, berichten vorübergehend an BMG-COO Michael Smellie. Schmidt-Holtz nannte für die Übernahme der restlichen Anteile an J Records strategische Gründe: Für BMG gehe es darum, den Besitz von Schlüsselfirmen im A&R-Bereich zu konsolidieren.
BMG übernimmt J Records, Clive Davis wird RCA-Chef
Clive Davis verkauft seine 50 Prozent Anteile am bisherigen Joint-Venture J Records an BMG. Gleichzeitig stellt der Konzern die RCA Music Group neu auf: Unter der Leitung von Davis wird sie aus J Records und RCA Records bestehen.





