Die Neustrukturierung der Viva Media AG mit der von Viva+ und einen allgemein schwachen Werbemarkt macht das Unternehmen dafür verantwortlich, dass edie Planzahlen für 2001 bei Umsatz und Ergebnis nicht erreichen werden. Auch die Terroranschläge in den USA hätten für „zusätzliche Unsicherheit und zurückgehende Werbebuchungen“ gesorgt. So rechnet der Kölner Medienkonzern im Vergleich zum Vorjahr zwar mit einer Steigerung des Umsatzes um 11,4 Prozent auf 61,5 Mio. Euro, wird aber die ursprüngliche geplanten 65 Mio. nicht erreichen. Wegen der Konsolidierung der Verlustbringer Viva Zwei und des Onlinedepartments Viva digital sowie auf Grund niedrigerer Umsätze rechnet der Konzern 2001 beim EBITDA zudem statt mit einem ausgeglichenen Ergebnis jetzt mit einen Verlust von voraussichtlich zehn Mio. Euro. Für 2002 wagt Viva-Finanzvorstand Christian Gisy einen optimistischen Ausblick: „Wir haben das Jahr 2001 genutzt, um alle neuen Geschäftsbereiche zu integrieren und auf das künftige Wachstum hin auszurichten. Die Viva Media ist somit wirtschaftlich hervorragend für das kommende Geschäftsjahr positioniert. Unser Versprechen aus dem letztjährigen Börsengang, den Break-Even der Viva-Gruppe nach maximal drei Jahren zu erreichen, werden wir bereits ein Jahr früher, 2002, einlösen.“
Viva revidiert Ergebnisprognose nach unten
Die Neustrukturierung der Viva Media AG und einen allgemein schwachen Werbemarkt macht das Unternehmen dafür verantwortlich, dass die Planzahlen für 2001 bei Umsatz und Ergebnis nicht erreichen werden.





