Zu den Speaker:innen der insgesamt 36 Programmpunkte von Listen To Munich zählen unter anderem Katja Lucker von der Initiative Musik, Konzertveranstalter und Publizist Berthold Seliger sowie Walter Ercolino vom Bundesverband Popularmusik.
Sie diskutieren in der Session „How To förder Pop?“ darüber, wie Popmusik in München und deutschlandweit optimal gefördert werden kann. Deirdre Weiss-Laugthon (Eskapaden Booking & Management), Marion Schöne (Olympiapark München) und Hans-Georg Stocker (Backstage) geben unterdessen Einblicke in ihren Berufsalltag.
Besonders im Fokus stehen in diesem Jahr die Themen Diversität und Inklusion in der Musikbranche. Der Vortrag „Fight The System – Machtmissbrauch im Musikbusiness“ will strukturelle Ungleichheiten beleuchten und nach Lösungen suchen, um die Branche zukunftsfähig zu machen.
Parallel dazu widmen sich Kurzvorträge und Workshops der Frage, wie Kulturveranstaltungen inklusiver und barrierefreier gestaltet werden können. Als weiteres Highlight kündigt die Fachstelle Pop praxisnahe Workshops wie „How To TikTok“ mit Kristina Pauli (EgoFM, Fliegende Haie) an, die Tipps zur Nutzung der Plattform geben soll.
Wer sich für die Hintergründe des Musikgeschäfts interessiert, kann im Crashkurs Musikbusiness von Antje Zelnitschek (Geschäftsführerin F.A.M.E. Recordings) mehr über Musiklabels, Booking und Promotion erfahren.
Ergänzend bietet Listen To Munich am Samstagabend einen Konzertteil: Unter dem Motto „Pushing. Boundaries“ treten im Feierwerk die Künstler:innen Carl Gari (Ambient, Dub, Slow Techno), Fallwander (Ambient-Chamber Pop). Friends Of Gas (Postpunk) und Kidsø (Dance, Electronica) auf. Die Veranstaltung endet mit einer Aftershow-Party im Sunny Red.
„Mit Listen To Munich – Pop.Culture.Summit wollen wir alle Professionalisierungslevel zusammen zusammenbringen. Nur gemeinsam können wir das weite Feld der Popkultur voranbringen“, erklärt Alessa Patzer, stellvertretende Leitung Feierwerk Fachstelle Pop.
Der Branchentreff soll zugleich als Safer Space dienen, in dem Wissenstransfer, Austausch und Vernetzung im Vordergrund stehen sollen. Patzer appelliert: „Egal, wer ihr seid, wen ihr liebt, wie ihr ausseht, woher ihr kommt, an wen ihr glaubt: Das Angebot richtet sich an alle, die sich für Popkultur und Musikwirtschaft interessieren.“
Auch von Artist-Seite gibt es Meinungen zur zweiten Ausgabe des zweitägigen Events. So finden Klara Rebers und Leonie Klinger der Gruppe Umme Block, dass es nun „endlich“ ein Format gibt, „in dem wir Künstler:innen zusammen mit allen Akteur:innen der Popkultur, der Verwaltung und der Politik diskutieren und unsere Stadt gemeinsam in Sachen Pop voranbringen können“.
Und Laura Glauber von der Band Lauraine resümiert: „Es ist an der Zeit zu zeigen, dass München voller Musik und Subkultur steckt. Mit Listen To Munich, der Münchner Popkonferenz, kommt wieder zusammen, was zusammengehört. Popmusik und die Menschen, die damit arbeiten oder mal damit arbeiten wollen.“
Zu den diesjährigen Organisator:innen zählt das Team der Fachstelle Pop rund um Leiterin Julia Viechtl. Dazu gehören Alessa Patzer, Jakob Döring, Ananda Nefzger, Charlotte Scheidegger, Kristian Kelcec und Flora Moser sowie von externer Seite Christian Kiesler (Target Concerts) und Marion Schmid (Bloom, Corner. Concerts).
Unterstützung findet das Format unter anderem bei der Initiative Musik, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturreferat der Stadt München, dem VUT oder dem Verband für Popkultur in Bayern.
Der Eintritt zu dem Pop Culture Summit ist frei, Tickets sind limitiert und über die Website des Feierwerks erhältlich.





